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Omaha SpielregelnRegeln zu Pot Limit Omaha High und Omaha Hi/LoDie Pokervariante Omaha (genauer gesagt: Pot Limit Omaha High) besitzt zwar nicht einen derartig großen Bekanntheitsgrad wie Texas Hold'em, hat sich aber dank seiner unnachahmlichen Action in letzter Zeit viele neue Freunde unter den europäischen Online-Spielern gemacht hat. Pot Limit Omaha High SpielregelnOmaha wird bzgl. der Setzrunden ähnlich wie Hold’em gespielt, allerdings bekommen Sie anstatt 2 gleich 4 Startkarten zugeteilt, die Sie auch bis zum River behalten können. Der feine Unterschied vei den Spielregeln ist jedoch, dass Sie am Ende genau 2 der 4 Pocket Cards verwenden dürfen bzw. sogar müssen um eine Pokerhand aus 5 Karten zu bilden. Folgerichtig müssen Sie auch genau 3 der 5 Gemeinschaftskarten (Flop-Turn-River) mit einbeziehen und können daher, anders als bei Hold’em, niemals das Board spielen. Wie Sie sich nun vorstellen können ermöglich die vielfältigen Startkarten-Kombinationen sehr viele Möglichkeiten eine Hand zu bilden. Daher wird an einem Fullring-Tisch nach dem River zu etwa 80% eine Nuthand von einem der Spieler präsentiert – kleine Straßen sowie Flushs und selbst ein unteres Full House können somit sehr teuer werden. Mit den 4 Startkarten können Sie insgesamt 6 verschiedene 2-Karten-Kombinationen bilden, achten Sie daher besonders auf Ihre Preflop-Handselektion. Hier ein Beispiel: Sie haben
auf der Hand (was man bereits als recht solide Starthand ansehen kann) und können daraus im Einzelnen folgende 6 Hold’em-Hände bilden:
kommt, haben Sie a) Top-Set, b) Open-ended Nut Straight-Draw und c) Flush-Draw (wenn auch nur 9-High) – also ein echtes Monster! In solchen Situationen sollten Sie aber nicht slow spielen, sondern versuchen den Pot anzufüttern, andere für ihre Draws bezahlen zu lassen und Gegner aus dem Feld zu eliminieren. Bereits eine freie Karte kann aus Ihrem Monster am Flop eine tote Maus machen – die Turnkarte generiert für die meisten Spieler oft weitere Backdoor-Draw Möglichkeiten. Dies macht das Spiel sehr spannend und auch etwas kompliziert. Mit zunehmender Erfahrung lernen Sie aber immer schneller Ihre möglichen Hände und Draws zu „erkennen“ und auch Ihre Gewinnwahrscheinlichkeiten einzuschätzen. Omaha ist im Allgemeinen eine Pokervariante bei dem es primär um das Spielen der (Pot) Odds geht, geblufft wird im Gegensatz zu Texas Hold’em eher selten. Semi-Bluffs gehören stattdessen zur Tagesordnung, denn Omaha ist eigentlich ein reines Draw-Spiel. Einer der Spieler wird in jeder Runde zur möglichen Nuts ziehen und genau das sollten Sie auch tun! Nach dem Flop steht aber bereits 7/9 der Hand fest, also sollten Sie genau überlegen ob Sie noch bis zum River weiterspielen. Die bestmöglichen Hände bei PLO sind AAKK doube-suited oder AAJT double-suited. Anders als bei Texas Hold’em ist bei Omaha preflop keine Hand eindeutiger Favorit, insbesondere wenn mehrere Gegner im Pot sind. Wilde Protagonisten können aus dem Spiel ein wahres Spektakel veranstalten, wodurch fast jede Runde so viel Action erzeugt wird, dass Sie im Falle einer Glückssträhne Ihren Stack sogar binnen 1 Stunde mehr als ver10fachen können. Andersrum könnte Lady Luck aber auch mal nicht auf Ihrer Seite sein, was dann sogar mitunter Ihre Bankroll zerstören könnte, insbesondere wenn Sie plötzlich auf Titl spielen. Omaha Hi/Lo SpielregelnNeben dem normalen Omaha gibt es noch die Hi/Lo-Variante (genauer gesagt: Omaha Hi/Lo Split Fixed Limit 8-or-better), die besonders in den USA sehr verbreitet ist. Bei diesem Spiel gibt es pro Runde meistens immer (mindestens) 2 Gewinner, die den Pot mit der besten und niedrigsten gebildeten Hand unter sich aufteilen. Wenn keine Low Hand zu Stande kommt, gewinnt die High Hand den gesamten Pot. Es gelten im Allgemeinen dieselben Regeln wie bei PLO. Sie müssen genau 2 der 4 Startkarten verwenden um eine High sowie Low Hand zu bilden (höchste Karte 8) – die anderen 3 Karten werden aus dem Board miteinbezogen. Sie können auch dieselben 2 Karten verwenden um ein High und ein Low zu formen. Eine Low-Hand muss aus 5 Karten bestehen, deren Höchste einen Wert von 8 oder schlechter hat, wobei das Ass (=1) die niedrigste Karte darstellt. Weiterhin zählen für das Low auch keine Straights oder Flushs. Die schlechteste mögliche Low Hand ist somit 8-7-6-5-4 und die beste 5-4-3-2-A (aus Texas Hold’em auch als Wheel bekannt). Das schwierige für Omaha Hi-Lo Anfänger ist es oft Low Hände zu erkennen und vergleichen. Am einfachsten ist es dazu die Hand als ganze Zahl zu sehen, wobei die kleinere immer gewinnt: 76543 schlägt z.B. 84321. Das Ass ist die niedrigste und damit auch wichtigste Karte im Spiel. Ihre Starthand sollte also idealerweise immer ein Ass und eine kleine Karte enthalten, damit Sie auch gute Chancen haben das Low zu gewinnen. Dazu wäre ein hohes Pärchen ganz gut um auch das High gewinnen zu können. Die beste Starthand bei Omaha Hi/Lo ist folgerichtig AA23 double-suited. Beachten Sie bitte, dass der Pot nicht nur geteilt, sondern sogar gevierteilt etc. werden kann. Oft kommt es z.B. vor, dass ein Spieler die eine Pothälfte mit einer High Hand gewinnt, während 2 andere Spieler sich die restliche Pothälfte mit ihren Low Händen aufteilen. |
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30.07.2008 20:30 01.08.2008 20:30 03.08.2008 20:30 10.08.2008 20:30 11.08.2008 20:30 15.08.2008 20:30 17.08.2008 20:30 22.08.2008 20:30 24.08.2008 20:30 30.08.2008 20:30 31.08.2008 20:30 01.09.2008 20:30 |
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