Verfasst am: Di Sep 11, 2007 18:11 |
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... darüber wurden schon Tonnen von Büchern geschrieben ...
... und selbst auf Deine vielen Fragen wirst Du meist als Antwort bekommen : "Es kommt darauf an...." und meist meint man dann noch nichtmal, welchen Read man auf den Gegner hat oder die Selbstprojektion, d.h. welches Image wird man wohl haben ... diese Dinge verändern die Anworten auf die Fragen dann nochmal etwas.
1. Wichtige Unterscheidung Cash-Game oder Turnierumgebung
2. Beim Turnier - in welcher Phase, Stackgrößenverhältnisse
3. Ist der Pot schon eröffnet
4. Limittyp (NL, PL, FL)
.....
Vielleicht zum Start dieser Link hier auf der Seite
http://www.internet-texas-poker.net/phpwcms/pokerschule.html
Am Anfang gilt Zurückhaltung üben, bei 10 Mann nur etwa jede 4te Hand spielen (wenn man in den Blinds ist und reingezogen wird mitgerechnet), lieber weniger. Nimm Dir die Starthandtabelle, sortiere nach den Wahrscheinlichkeiten, multipliziere mit der Auftretenswahrscheinlichkeit jeder Hand und spiele in früher Position 20% der Hände des Ratings im ungeraisten pot, in mittlerer Position 25 %, spät dann 30% ... 35% etc. pp., im geraisten Pot vorsichtiger werden. Es gibt auch Tabellen irgendwo, die dies als Schaubild darstellen. Irgendwo existiert auch ein Punktesystem, nachder man die Hände selber ausrechnen kann, bitte googlen.
Bei weniger Spielern immer looser werden kann auch auf konkrete Prozente rückgerechnet werden, beispielsweise bezahle ich HU im SB mit jeder Hand, solange bis ich regelmäßig vom BB geraist werde.
Suited/unsuited - diese Betrachtung bezieht sich generell eher auf kleinere Karten (i.e. AKs ist nicht so viel mehr wert als AKo, der rel. Spielwertunterschied von 87s zu 87o scheint mir größer zu sein. Dies hängt meist damit zusammen, dass kleinere Karten, auch kleinere Paare mit der Absicht gespielt werden (oft gelimpt) mit verborgenen starken Händen (Drilling aufwärts) möglichst viele Spieler abzukassieren *. Dabei ist eine Suited Hand natürlich eine Option mit einem 3erflush auf dem Tisch eine starke Hand zu halten, mit verringerter Gefahr, einem höheren Flush zu begegnen. Meiner Meinung nach ist die Suitedeigenschaft häufig überschätzt.
Spiele einfach mal ein paar Spiele mit oder schau Dir die Ligaturniere an (dort wird meist zurückhaltend gespielt), da kannst Du auch Fragen stellen (möglichst hinterher im Forum), warum und wieso, ich denke die Angesprochenen werden schon antworten, die Handhistorien werden wohl auch nicht geheim sein.
Zur konkreten Frage im Turnier zu Anfang limpe ich UTG mit AT und meist auch AJ nur bei 9 oder 10 Mann. Auf der Bubble wenns zum push or fold kommt, hingegen ist das Grund genug für ein AI wenn ich nur noch 10..15 BBs halte (und ein paar andere Dinge zur Situation passen

)....
Einfach viel lesen und versuchen zu üben und zu Anfang etwas spezialisieren (nicht so hoppen vom 10er SnG-Turnier zum CG, zum HU zum MTT).
Ich hoffe das hilft erstmal, es gibt hier schon einige Anfangsinfos und Topics zum Thema "Beginner".
MfG Lou
*-genauer gesagt viele Spieler zunächst den Flop sehen zu lassen, um den Spieler, der dann die 2tbeste Hand getroffen hat möglichst abzuledern oder alternativ sich billig nach (aller Wahrscheinlichkeit nach nicht getroffenem Flop) davon zu machen.