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Poker Forum - Übertighte Tische : Allgemeines

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Übertighte Tische

Beitragvon Lisa 1991 » Freitag 6. März 2009, 10:37

Hey,

spielt einer von euch mega-tight oder hat mal einer versucht, an einem Tisch mit supertighten Spielern Geld zu verdienen?
Eigentlich spiele ich an den loosen (Spieler, die den Flop sehen >50%) 2Cent-Tischen, habe aber gemerkt, dass es bis zu den 1Dollar/2Dollar Tischen Spiele gibt, wo sage und schreibe 5% der Spieler den Flop sehen! Um es bildlicher auszudrücken: Alle 5 Runden sehen zwei Spieler gemeinsam den Flop.

Ich habe da mal zugeschaut und es läuft folgendermaßen ab:
Alle folden, dann raist der, der einen Platz vom Button entfernt ist. Entweder die Blinds folden, oder der BigBlind denkt sich: "Ha! Der will nur den Blind stehlen!" und reraist. Entweder, der ursprüngliche Raiser foldet, oder er re-re-raist, dann foldet der Blind.
Ja, an den Tischen wird mit System gepokert :lol:

Ich frage mich: Kann man denn nicht UNSUMMEN verdienen, wenn man einfach die ganze Zeit raist und die Blinds stiehlt? Wenn einer gecallt hatte, ist er beim ersten Raise direkt wieder draußen, es ist kaum zu glauben. Vermutlich spielen die nur, wenn sie AA oder KK haben.

Der Mindestbetrag, den man mitnehmen darf, ist da wo ich spiele 10 Big Blinds. Das heißt: Wenn man sieben mal die Blinds gestohlen hat, hat man nichts verloren, wenn ein All-in gecallt wird (den man dann natürlich verliert).
Das heißt: Wenn die Chance, dass ein All-in-Raise gecallt wird, kleiner als 1/7 ist (ich habe das Gefühl, dass die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Call eher bei 1/50 ist), kann man an dem Tisch am laufenden Band All-in-raisen und viel verdienen. Abgesehen davon wird selbst die schlechteste Hand den All-in in 15-20% der Fälle gewinnen (selbst 7-2 gewinnt jedes zehnte mal gegen AA).

Es sind derart unglaubliche Angsthasen, so etwas habe ich wirklich noch nie gesehen. Wenn man mal Pech hatte, einer callt einen Raise und man sieht den Flop mit ihm an, dann kann man wohl ruhigen Gewissens All-in gehen, wenn kein Ass oder King im Board liegt, da der andere dann folden wird.

Hat jemand mal an so einem Tisch mit 5% (und weniger! Selbst 1% habe ich gesehen) Flop-Sehern gespielt?
Was haltet ihr davon, da mal zum Witz zu spielen?
Ist das lohnenswert?

EDIT: Wenn es nicht verboten wäre, könnte man einen Bot progrmmieren, der solche Spiele betritt und immer wenn er dran ist auf All-in drückt, ha ha. Der würde bestimmt viel verdienen, wenn er nach zwei oder drei All-ins den Tisch wechselt (irgendwann würden die Spieler die Taktik des Bots ja durchschaut haben. Sie gehen dann trickreich bereits mit KK beim All-in mit).
Die Tische findet man übrigens, indem man alle Filter ausstellt und dann die angezeigten Spiele nach Flop-Chance ordnen lässt. Ganz unten sind dann die Tische ab 1%.

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Beitragvon boon09 » Freitag 6. März 2009, 12:22

Nein, also mittelfristig gesehen dürftest du damit keinen erfolg haben.

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Beitragvon Pokergin » Freitag 6. März 2009, 18:50

Du verdienst daran rein gar nicht da diese Spielweise unheimlich donkig und vorhersehbar ist das geht 4 Hände gut und danach hat auch wirklich der letze am Tisch gemerkt was du abziehst ..

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Beitragvon Lisa 1991 » Samstag 7. März 2009, 02:58

Aber vier Hände ist doch eine ganze Menge!

Man kann ja nach zwei Händen bereits den Tisch wechseln. Ich habe es an einem 10Cent/25Cent Tisch probiert und es klappt. Meine Bankroll ist aber nicht groß genug um die All-Ins langfristig abzufedern und es ist außerdem ungeheuer langweilig. Aber es klappt definitiv.

Ich finde vor allem übertightes, ängstlich-passives Spiel sehr donkig und vorhersehbar. Durch übertightes Spiel verliert man vollkommen die Chance, mal durch das richtige Einschätzen seines Gegners einen Pot zu gewinnen. In gewisser Hinsicht ist es eine Flucht - man versucht dadurch, dass man nur Hände spielt, die unter Garantie gewinnen werden, jegliches Risiko zu vermeiden. Durch diese Angst, dass man verlieren könnte, wird man aber auch verlieren, denn wenn man immer nur spielt, wenn man gewinnen wird, ist man so vorhersehbar wie es irgendwie nur geht und man verliert viele kleine Pots, die in der Summe viel mehr ergeben als den einen großen Pot, den man jedes hundertste mal oder so gewinnt (und so groß ist der dann nicht mal, da keiner in einen Pot einzahlt, von dem er weiß, dass der übertighte Spieler gewinnen wird. Wenn dieser nach dem Flop sicher wirkt und setzt, ist jede weitere Einzahlung Verschwendung.)

Übertighte Spieler kann man so leicht einschätzen!
Er setzt --> Du foldest
Er überlegt lange bevor er setzt, wirkt unsicher --> du raist und er foldet
Er checkt --> Du checkst. Am Turn tut man dann so, als hätte man getroffen und setzt. Er wird folden, check-raise-Gefahr besteht fast nie. Nur wenn er checkt, obwohl Asse oder Kings im Board liegen, unterlässt man den Raise. Wenn das Board Straightdraws oder Flushdraws liefert, tut man immer so, als hätte man getroffen. (Z.B. wenn zwei Kreuze liegen und es kommt am Turn ein drittes Kreuz)

Ich bin der Meinung, dass das richtige Verhältnis zwischen tight und loose den guten Pokerspieler ausmacht. Loose Spieler verlieren sehr schnell, aber auch megatighte Spieler verlieren langfristig, da sie auf jeden Bluff reinfallen und man sie wie ein offenes Buch lesen kann. Sie trauen sich nicht mehr Hands zu spielen, weil sie meinen dass sie am Flop ohne ein Monster nicht gewinnen können. Sie fürchten sich davor, mit einer nicht vollkommen unbesiegbaren Hand zu spielen denn sie denken, dass sie den Gegner am Flop nicht richtig werden einschätzen können. Da gehen sie lieber auf Stufe "Sicher". Dabei wird man so vor allem sicher verlieren, da man durch seine Angst vorm Verlieren zu viele kleine Pots verliert. Wir reden hier nicht von Spielern, die an einem loosen Tisch selber nur jede zehnte bis achte Hand den Flop sehen (das ist ja vollkommen richtig gespielt, lass die loosen Spieler in dein Monster bluffen) sondern wir reden von Spielern, die eine so übergroße Angst vorm Verlieren haben, dass sie nur jede zwanzigste Hand spielen - inmitten von anderen Spielern, die auch nur jede zwanzigste Hand spielen! Ich habe es jetzt ein paar mal so gemacht, dass ich in das Spiel gehe, einmal raise (und wenn nötig reraise), einmal passe, dann nochmal raise und schließlich nochmal all-in gehe. Das ist noch glaubwürdig, danach geht man aus dem Spiel und hat in kürzester Zeit verdient.

Fakt ist: Wer immer passt, verliert. Klar, hin und wieder kommt die große Hand, mit der man dann verdoppelt. Aber die vielen kleinen Pots addieren sich zu viel höheren Summen. Wer nicht bereit ist, sich am Flop darauf einzulassen den Gegner mal einzuschätzen, ist vollkommen berechenbar. Wer nur setzt mit Top-Pair und Drilling, ist leicht durschaut.
Habt ihr euch überhaupt mal so ein Spiel angeschaut? Die spielen nicht tight-aggressiv, sondern mega-tight-ultra-passiv. Sobald sie meinen, hinten zu liegen (und das meinen sie bei jedem Bet oder Raise), passen sie.

Passives Spiel ist nicht besser als looses Spiel. Es ist beides schlechtes Poker. Nur gibt es beim passiven Spiel keine großen Schwankungen, es geht nur sehr langsam (aber sicher) abwärts. Ihr habt ja völlig Recht, man kann das nicht die ganze Zeit ausnutzen, da es dann zu offensichtlich wird. Aber zwei bis vier Hände geht es durchaus gut.

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Beitragvon Pokergin » Samstag 7. März 2009, 05:41

ich versteh doch trotzdem nicht dein Problem .... wenn du wie du diese Gegner schlägst dann nutze es doch einfach aber sich nur 4 Hände an nen Tisch zu setzte und diese unabhängig von den Karten die dir ausgeteilt werden zu raisen das wird nicht funkionieren.

So lang du langfristig Gewinne machst brauchst du dir nicht vorwerfen also teste es aus.
Nur kann ich dir auch sagen dass du mit dieser Spielweise keinerlei Potenzial hast dein Pokerspiel zu verbessern und in nen Jahr mehr Gewinnzu machen als jetz. Du lernst nichts dabei.
Wie gesagt ich seh in deinem Spiel da keine Zukunft aber wenn dir diese Gewinne reichen und du damit zufrieden bist dann klar spiel so weiter dann spricht nichts dagegen.

In welchen Limits und bei welchen Raum bist du unterwegs ?

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Beitragvon Lisa 1991 » Samstag 7. März 2009, 08:22

Ich kann nur zustimmen.

Hast völlig Recht: Man wird dadurch nicht besser (und es macht auch keinen Spaß), das ist der schlagende Grund, lieber an einem normalen Tisch zu spielen. Danke für den Hinweis!

Aber ich spiele ja nur an den 1Cent/2Cent Tischen. Da ist das Stehlen von 1,50Dollar Blinds an einem höheren Limit sozusagen schon sehr viel und die Gewinne sind weit höher als das Risiko, dass man verliert. Es ist auch wirklich unabhängig von den eigenen Karten, der Bluff zieht an so einem Tisch wirklich immer. (Trotzdem habe ich es nur ein paar mal zum Testen gemacht, da die Bankroll an den Limits noch nichts abfedern kann und man ja doch irgendwann gegen AA oder KK rennt, da würde selbst ein megatighter den Raise callen.
Ich habe erst vor ein paar Tagen angefangen mit 12,50 Dollar. Bin jetzt immerhin schon bei 30,50 Dollar, was an einem 2Cent-Tisch immerhin 900 BigBlinds Gewinn ist. Ab 40$ gehe ich dann zum 2Cent/5Cent Limit und versuche dann, langsam die Bankroll aufzubauen, so dass ich dann auch mit genügend Polster zu den höheren Limits gehen kann, wo es dann gute Spieler gibt und es schwieriger wird, Gewinn zu machen.)
Für mich ist es sozusagen schon wirklich viel, mal 1,50 Dollar Blinds einfach geschenkt zu bekommen. Es ist auch wirklich so einfach, wie beschrieben und das Risiko erwischt zu werden ist absolut minimal. Wird der All-in gecallt, verliert man 10$. Wird er nicht gecallt (er wird wirklich seeeehr selten gecallt), kriegt man 1,50$. Man muss es also nur sieben mal machen, dann hat es sich schon gelohnt, selbst wenn man beim achten mal gecallt wird.

Aber man kann natürlich nicht besser dadurch werden, das stimmt. Wenn du es aber noch NIE probiert hast, dann würde ich mich einmal für die Erfahrung an so einen Tisch setzen oder zuschauen. Es ist echt erstaunlich, wie da gespielt wird. Ich spiele bei Pokerstars, da gibt es manchmal Räume, wo 1% der Spieler den Flop sehen. Man kann sich schon vorstellen, wie unfassbar leicht man da bluffen kann. Ich meine: Stell dir einen normalen, tighten Tisch mit 20% Flop-Spielern vor. Dann versuch dir vorzustellen, wie es wäre, wenn zwanzigmal(!) so selten jemand den Flop sieht. Das ist dann ein Pokerstars-megatight-Tisch.

Also nochmal Danke für die Antworten, hast völlig Recht. Auf regulärer Basis an solchen Tischen zu spielen bringt's einfach nicht, weil man nicht besser wird und es auch vor allem keinen Spaß macht.
Als einen kurzen Test kann man es aber durchaus empfehlen.

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Beitragvon Pokergin » Samstag 7. März 2009, 09:50

naja auf der anderen Seite muss man sagen dass man mit ner halbwegs vernünftigen Spielweise auf diesen Limits langfristig sowiso kein Verlust macht, dafür sind die Gegner zu schwach aber gewöhn dir halt von Anfang an ein solides BRM an und spiele in den Limits die du definitiv leicht schlägst . Bei 40$ NL5 zu spielen halte ich schon für das absolute minimum vorallem in den höheren Limits brauchst du dann weitaus mehr als 8 maximumBuy Ins um ein Limit beruhigt spielen zu können.

Ich habe bei Everest mit 2,8k$ immernoch lediglich 6 Tische NL25 gespielt weil mir der Schritt ins nächste Level zu riskant war. Heißt ich hatte weit über 100 Buy Ins als BR aber das ist dann schon n extrembeispiel es geht natürlich auch mit etwas weniger.

Ich werd deine Spielweise nich testen .. in den loose aggresiven Partien NL20 Partien bei NO IQ wäre das sicher keine Gute Idee .

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Beitragvon Lisa 1991 » Samstag 7. März 2009, 10:33

He he, nur dass ich nicht missverstanden werde: Das ist auch nicht meine normale Spielweise, an den loosen Tischen, die ich immer aufsuche, bin ich auch tight (ich sehe ungefähr mit 15% der Hände den Flop und werfe sie auch gerne wieder weg).

Bei NO IQ wird noch bei 20Cent loose-aggressiv gespielt? Klingt ja echt gut. Wenn die Bankroll irgendwann groß genug sein sollte, gehe ich da auch mal hin.
Bei den 5Cent-Tischen gibt es aber auch noch sehr loose Spiele, wo man mit den ersten gezielten All-Ins schon bald treffen sollte, daher sollten 800-1000 BBs da schon reichen. Ich würde da 2-3 Dollar mit an den Tisch nehmen, müsste also schon echt Pech haben (15 ganze verzockte All-ins), um das ganze Geld zu verzocken. Wenn man die Dummheitsfehler mit einberechnet, merke ich aber schon, dass das schneller passieren kann, als einem lieb ist. Hast Recht, da gehe ich lieber mit ein bisschen mehr hin. Ich könnte ja ab 40$ damit anfangen, erstmal mit 2$ statt 1$ an die 2Cent-Tische zu gehen.

Also noch mal vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast, einen Pokerneuling zu beraten!

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Beitragvon Memesito » Montag 9. März 2009, 04:22

Bei allem fuer und wider, der Grundgedanke ist schon gut: man muss sein Spiel dem Gegner anpassen. Und wenn der Tisch week tight-passiv ist, dann kann man mit Raises und Reraises sicher gewinnen. Kategorisch all-in stellen ist aber wahrscheinlich keine Spielweise, die +EV haette. Aber vom Button mit Raises oder Min-Raises zu attackieren, ist eine gute Uebung: welche Range darfst Du so spielen, damit Du langfristig gewinnst? Wenn Du vom Button auf 3BB raist, und nur in einem von drei Faellen gecallt oder geraist wirst, dann bist Du sicher auf der guten Seite. Wieviel Spass es macht, 1c/2c Blinds abzugreifen, ist eine andere Frage. Aber als Uebung ist es sehr gut.
Raises von anderen Positionen kann man natuerlich ebenso antesten.

Ich hatte uebrigens mal so einen All-in Steller an einem grossen MTT. Ich bin ueberzeugt das war ein Bot, immer genau die gleiche Verzoegerung, immer all-in. Das Bloede war nur, dass er anfangs Glueck hatte, und dadurch der Bigstack am Tisch wurde. Kaum je einer callte ihn, und wenn dann doch, dann hat er sich rausgeluckt. Ich hatte es 2x gewagt, das erste Mal verdoppelt, das zweite Mal ausgeschieden... Das Teil blieb bis nach der ersten Pause im Rennen, ist dann aber doch vor ITM ausgeschieden. Ja, das kann ECHT NERVIG sein, und sooo einfach ist dem nicht beizukommen. Das geht auch den besten so, guggst Du hier.
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Beitragvon Flat » Dienstag 10. März 2009, 00:49

Moin,

gegen supertightes Spiel ist überhaupt nichts zu sagen.

Negativ sehe ich eher passives Spiel.

Gegen passive Spieler kann das evtl. klappen, ein tighter Spieler kann mit Deinen blinds-stehlen gut leben. Er wartet eben auf seine Chance.

Tschüss

Jörg

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Beitragvon Flussschwimmer » Montag 16. März 2009, 09:37

Diese Leute, die mit jedem Schrottblatt vor dem Flop 'all-in' gehen, die hasse ich.
Die haben keine Ahnung von Poker, die sollen lieber Roulett oder Würfel spielen.
Diese Leute wollen die Blinds stehlen. Wer stiehlt ist ein Dieb. Ein Dieb ist ein Verbrecher und asozial.
Mit Asozialen mag ich nicht spielen.

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Beitragvon Lisa 1991 » Montag 16. März 2009, 11:33

So etwas geiles habe ich ja noch nie gehört.

Das heißt, du spielst nach dem folgenden Prinzip: Du kriegst dann Geld, wenn es dir auf Grund deiner Karten zusteht.

Da jeder langfristig gleich gute Kombintionen kriegt und wenn jeder so "sozial" wie du spielt, hält sich alles in der Waage. Das heißt, niemand gewinnt. Niemand darf gewinnen - das wäre hinterhältig und asozial.
Soziales Poker ist Poker, wo niemand gewinnt, aber jeder den Rake zahlt.
Im sozialen Poker ist Bluffen nicht erlaubt, denn wer blufft, der lügt seinen Gegner an um den Pot zu stehlen - wie asozial ist das denn?
Im sozialen Poker kannst du wie bei einem Algorithmus vorne die Handlung deines Gegners reinstecken und hinten kommen seine HoleCards heraus, denn wer sozial spielt, spielt immer wie es von seinen Karten her angemessen ist (man kann also zurückrechnen von der Handlung auf die Hole Cards).

Dass du mit Asozialen nicht spielen magst, verwundert mich. Mit wem spielst du denn dann? Vermutlich nur mit dem freundlichen Casinoangestellten, der gerne sozial mit dir spielt, während er immer mal wieder den Rake abbucht. Denn es gibt keinen anderen, der so sozial spielt wie du.

Fazit: Du spielst wirklich streng nach Wahrscheinlichkeit, das nenne ich gutes Poker. Im Gegensatz zu den Lotto-Poker-Spielern spielst du nur nach der ultimativen Casinowahrscheinlichkeit, die besagt, dass du langfristig 5-10% auf jede Hand bezahlst. Da weiß man was man hat. Es gibt außer dir wohl kaum einen Pokerspieler, der so viel Ahnung hat, dass er seine Gewinne (-5%) so genau wie du schon im Voraus berechnen kann.

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Beitragvon Teute78 » Montag 16. März 2009, 11:55

Flussschwimmer hat geschrieben:Diese Leute, die mit jedem Schrottblatt vor dem Flop 'all-in' gehen, die hasse ich.
Die haben keine Ahnung von Poker, die sollen lieber Roulett oder Würfel spielen.
Diese Leute wollen die Blinds stehlen. Wer stiehlt ist ein Dieb. Ein Dieb ist ein Verbrecher und asozial.
Mit Asozialen mag ich nicht spielen.


Und beim Schach versucht man sogar die anderen umzubringen... :eek:


:lol: :lol: :lol:
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Beitragvon Memesito » Montag 16. März 2009, 12:26

Flussschwimmer hat geschrieben:Diese Leute, die mit jedem Schrottblatt vor dem Flop 'all-in' gehen, die hasse ich.
Die haben keine Ahnung von Poker, die sollen lieber Roulett oder Würfel spielen.
Diese Leute wollen die Blinds stehlen. Wer stiehlt ist ein Dieb. Ein Dieb ist ein Verbrecher und asozial.
Mit Asozialen mag ich nicht spielen.


Genau, alles Diebe und Asoziale diese Leuts die die Blinds attackieren. Selten so gelacht hier in diesem Forum, kam mir schon langsam etwas stier vor. Jetzt aber frage ich mich wo die versteckte Kamera ist...

thanks Flussschwimmer, you made my day (naja, fast)
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Beitragvon Flussschwimmer » Montag 16. März 2009, 12:43

"Genau, alles Diebe und Asoziale diese Leuts die die Blinds attackieren."

Das habe ich nicht gesagt. Wenn es sich lohnt und einem das Wasser bis zum Halse steht, kann man es schon mal machen.
Es gibt aber in Interneträumen diejenigen, die IMMER, ohne Überlegung, mit jedem Schrottblatt vor dem Flop 'all-on' gehen.
DIE machen das Spiel kaputt.

Es macht mir allerdings besonderes Vergnügen, diese Leute in eine Falle laufen zu lassen. Dabei riskiere ich schon gerne mal ein paar Chips. Jedenfalls, wenn ich gute Laune habe. Sonst verlasse ich den Raum mit einer verbalen Entgleisung.

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Beitragvon Sonataluna » Montag 16. März 2009, 12:59

Bist du dir sicher, dass das Spiel das richtige für dich ist Schwimmer?
Klar sind so Leute irgendwo lästig, aber sie als "Diebe", "Asozial" zu bezeichnen und augenscheinlich einen solchen Hass auf sie zu haben um mit "einer verbalen Entgleisung" den Raum zu verlassen, ist doch mehr als nur übertrieben.

Übrigens HAST du das genauso gesagt Oo

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Beitragvon Cashmandt » Montag 16. März 2009, 13:44

Es gibt aber in Interneträumen diejenigen, die IMMER, ohne Überlegung, mit jedem Schrottblatt vor dem Flop 'all-on' gehen.


auf welchen limits denn? sicher im 1 cent bereich oder so.... :?:
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Beitragvon Maxtasy » Montag 16. März 2009, 14:55

die spieler gibts auf NL50 auch noch (sicher auch höher), allerdings LIEBE ich solche spieler :)
Maxtasy's Pokerblog
Pokergin hat geschrieben:wieviel Leute gibts hier eigentlich die meine glohrreihcen Zitate hier schamlos benutzen ohne Lizensgebühren zu zahlen ?

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Beitragvon toni » Dienstag 24. März 2009, 17:45

möchte auch anmerken das diese leute eigentlich immer willkommen sind. zwar sinkt dann mein Vp in der regel weit unter 15 aber wenn ich dann mal ne schöne starthand bekomme gehört mir meist deren stack.
ich habe auch einen kumpel der denkt das geld im pot gehört dem mit der besten hand..................zu einfach.


mal was anderes, ich finde diejenigen die das (online)spiel kaputt machen sind die mit der verbalen entgleisung.




gruss toni

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Beitragvon Memesito » Mittwoch 25. März 2009, 10:25

Das ist doch das schoene am Poker: der mit den meisten Chips am Schluss hat recht !

Wenn man zu bloed ist, die all-in aggros/donks zu schlagen, dann waren die einfach besser. :top:
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