Pot Odds & Hand Odds schnell berechnen
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- PedalToTheMetal
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Pot Odds & Hand Odds schnell berechnen
In der Theorie weiß ich, wie man Pot Odds & Hand Odds berechnet, in der Praxis jedoch dauert es bei mir einfach zu lange.
Wie macht ihr das? Wie geht ihr im Detail vor, um schnell zu einem Ergebnis zu kommen?
Wie macht ihr das? Wie geht ihr im Detail vor, um schnell zu einem Ergebnis zu kommen?
Ich lerne ungern aus meinen Fehlern, lieber aus den Fehlern anderer...
- timbo
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Naja,
im prinzip ganz einfach.
neben dem PC hängt eine kleine liste der hand odds. da muss ich vorher nur noch meine outs zählen und habe die odds direkt auf einen blick.
die berechnung der pot-odds ist dann nur ein wenig kopfrechnen (manchmal auch mit dem taschenrechner). das ist ja wirklich nicht viel.
ist ja nur pot+bets (wird bei den meisten rooms ja auch direkt angezeigt) durch meine bet, die ich bringen muss.
das wars schon. dauert gerade mal 5 sekunden.
im prinzip ganz einfach.
neben dem PC hängt eine kleine liste der hand odds. da muss ich vorher nur noch meine outs zählen und habe die odds direkt auf einen blick.
die berechnung der pot-odds ist dann nur ein wenig kopfrechnen (manchmal auch mit dem taschenrechner). das ist ja wirklich nicht viel.
ist ja nur pot+bets (wird bei den meisten rooms ja auch direkt angezeigt) durch meine bet, die ich bringen muss.
das wars schon. dauert gerade mal 5 sekunden.
- PedalToTheMetal
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Merci timbo.
Allerdings: Ich stell' mir vor, wie ich im Casino sitze und vor jedem Call auf den Spickzettel in meiner Hand oder neben mir auf den Tisch schaue.
Bei den Hand Odds habe ich auch wenig Probleme, ist ja schnell passiert: x*2+2, die Pot Odds hätte ich auch recht schnell, aber das ganze ins Verhältnis zu setzen, da bin ich dann schon manchmal in 'Zugzwang'.
Aber wahrscheinlich ist das eine Übungssache, die man im Laufe der Zeit einfach drauf hat, drauf haben sollte.
l8r
Allerdings: Ich stell' mir vor, wie ich im Casino sitze und vor jedem Call auf den Spickzettel in meiner Hand oder neben mir auf den Tisch schaue.
Bei den Hand Odds habe ich auch wenig Probleme, ist ja schnell passiert: x*2+2, die Pot Odds hätte ich auch recht schnell, aber das ganze ins Verhältnis zu setzen, da bin ich dann schon manchmal in 'Zugzwang'.
Aber wahrscheinlich ist das eine Übungssache, die man im Laufe der Zeit einfach drauf hat, drauf haben sollte.
l8r
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Bei pokertips.org kann man folgendes nachlesen:
Zu rechnen wäre es sehr schnell, allerdings wird hier der Bet nicht mit einkalkuliert. Das verwirrt mich ein wenig.
Noch einmal anders steht es im Buch von Stephan M. Kalhamer. Er rechnet sogar den eigenen Bet mit ein. Jetzt dachte ich, mir ist alles klar, und dann das.
Wie ist es denn nun richtig, nur der Pot, mit dem ersten Bet oder mit allen Bets inkl. meinem?
Total verwirrt.
Wenn du keine gemachte Hand hast, dann hoffst auf die richtige Karte. Du solltest jetzt Pot Odds anwenden um zu entscheiden ob du setzt, mitgehst oder deine Karten schmeißt. Als erstes musst du deine Outs zählen. Outs sind die Karten die dein Blatt zum besten Blatt machen. Wenn Du zum Beispiel KJ auf der Hand hältst und QT7 in der Mitte liegen, dann sind deine Outs 8. Denn vier Asse und vier Neuner bringen dir eine Strasse. Die Anzahl der Outs multiplizierst du mit zwei und addierst dann noch zwei. In unserem Beispiel ergibt das dann 18 (8x2+2). Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 18% kommt noch ein Ass oder eine 9. Die 18% multipliziert man jetzt mit dem Geld im Pott und erhält somit wie viel es wert ist die nächste Karte zu sehen. Wenn im Pott 100$ sind dann ist die nächste Karte maximal 18$ (0.18x100$) wert. Wenn dann jemand 20$ setzt solltest du nicht mitgehen.
Zu rechnen wäre es sehr schnell, allerdings wird hier der Bet nicht mit einkalkuliert. Das verwirrt mich ein wenig.
Noch einmal anders steht es im Buch von Stephan M. Kalhamer. Er rechnet sogar den eigenen Bet mit ein. Jetzt dachte ich, mir ist alles klar, und dann das.
Wie ist es denn nun richtig, nur der Pot, mit dem ersten Bet oder mit allen Bets inkl. meinem?
Total verwirrt.
Ich lerne ungern aus meinen Fehlern, lieber aus den Fehlern anderer...
- timbo
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laut der berechnung von pokertips wäre ein call nicht gerechtfertigt.
wenn ich jedoch noch die $20 mit einrechne, wie es die meisten machen, dann sieht die rechnung so aus
0.18x($100+$20)=21,6
Somit wäre der Call gerechtfertigt!
Wie man nun genau die Potodds berechnet ist aber wissenschaft für sich. viele spieler rechnen ja auch gar nicht mit den genauen potodds, sondern mehr mit dem implied odds, also noch mit dem geld was sie wahrscheinlich am ende mit einnehmen werden, wenn die gewünschte karte kommt.
das steht sehr gut in ITH von hilger erklärt. allerdings ist fraglich ob man so genau rechnen muss. jeder hat da wohl seine eigene strategie.
so rät z.B. harrington bei einem flush-draw zu einem call, wenn die potodds nur 3:1 und nicht 4:1 sind.
man muss es für sich selber ausprobieren.
bevor jetzt noch gefragt wird was die implied odds sind, hier mal eine hoffentlich verständliche erklärung.
Die "normalen" potodds berechnen ja nur die aktuelle potgröße + die bets, die bereits drin sind.
die implied odds gehen da noch weiter. man versucht zu schätzen wie groß der pot am ende sein wird, wenn man die gewünschte karte bekommt.
hat man z.B. einen flushdraw und bekommt bei der nächsten karte seinen flush, dann besteht eine gewisse wahrscheinlichkeit, dass der gegner noch eine bet callt. dieses geld kann man in die berechnung der pot-odds mit einbeziehen. dazu gehört aber eine menge erfahrung, da anfänger nur sehr schwer einschätzen können, wie groß der pot am ende sein wird.
wer es noch weiter spinnen will kann die reversed implied odds und discounted outs in die berechnung seiner chancen mit einfließen lassen.
die user, die aber diesen thread hier lesen, wären damit warhscheinlich etwas "überfordert".
die basis ist jedenfalls immer die berechnung der "normalen" pot-odds.
wenn ich jedoch noch die $20 mit einrechne, wie es die meisten machen, dann sieht die rechnung so aus
0.18x($100+$20)=21,6
Somit wäre der Call gerechtfertigt!
Wie man nun genau die Potodds berechnet ist aber wissenschaft für sich. viele spieler rechnen ja auch gar nicht mit den genauen potodds, sondern mehr mit dem implied odds, also noch mit dem geld was sie wahrscheinlich am ende mit einnehmen werden, wenn die gewünschte karte kommt.
das steht sehr gut in ITH von hilger erklärt. allerdings ist fraglich ob man so genau rechnen muss. jeder hat da wohl seine eigene strategie.
so rät z.B. harrington bei einem flush-draw zu einem call, wenn die potodds nur 3:1 und nicht 4:1 sind.
man muss es für sich selber ausprobieren.
bevor jetzt noch gefragt wird was die implied odds sind, hier mal eine hoffentlich verständliche erklärung.
Die "normalen" potodds berechnen ja nur die aktuelle potgröße + die bets, die bereits drin sind.
die implied odds gehen da noch weiter. man versucht zu schätzen wie groß der pot am ende sein wird, wenn man die gewünschte karte bekommt.
hat man z.B. einen flushdraw und bekommt bei der nächsten karte seinen flush, dann besteht eine gewisse wahrscheinlichkeit, dass der gegner noch eine bet callt. dieses geld kann man in die berechnung der pot-odds mit einbeziehen. dazu gehört aber eine menge erfahrung, da anfänger nur sehr schwer einschätzen können, wie groß der pot am ende sein wird.
wer es noch weiter spinnen will kann die reversed implied odds und discounted outs in die berechnung seiner chancen mit einfließen lassen.
die user, die aber diesen thread hier lesen, wären damit warhscheinlich etwas "überfordert".
die basis ist jedenfalls immer die berechnung der "normalen" pot-odds.
- Gohar
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- Registriert: Freitag 16. September 2005, 14:48
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Wer NL spielt sollte m.E. mehr auf die Implied Odds achten, da diese sehr hoch werden können. Hängt davon ab auf welche Karten man den Gegner setzt und wieviel Chips er besitzt. Je besser sein Blatt um so schwieriger für ihn die Karten abzulegen, hat er viele Chips wird er ehr callen als wenn er durchschnittlich viele besitzt. Hat er nur noch wenige ist er "Pot committed" und es ist daher wahrscheinlicher das er auch seine letzten Chips investiert.
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