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Poker Forum - Wie sieht eure Multitable-Strategie aus? : NL Hold'em Turnier Poker

Wie sieht eure Multitable-Strategie aus?

No Limit Hold'em Strategien und Techniken für Einzeltisch- und Multitable-Turniere im Sit´n Go-, Freezeout-, Rebuy- und Freeroll-Format. Wie bist du beim letzten Mal zum Final Table beim Sunday Million gekommen?
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Wie sieht eure Multitable-Strategie aus?

Beitragvon the mind » Mittwoch 26. Oktober 2005, 20:23

die diskussion hatte hier begonnen: http://www.internet-texas-poker.net/forum/ftopic49.html

würde mich auch mal interessieren wie ihr die mtts so angeht! :)

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Beitragvon nofuture618 » Dienstag 27. Dezember 2005, 19:09

Kann dem Link nicht folgen.

Welche MTTs spielst Du denn hauptsächlich?

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Beitragvon the mind » Dienstag 27. Dezember 2005, 22:02

:chin: stimmt, der link funktioniert nicht (mehr)! :hmpf:

in letzter zeit spiele ich aus zeitgründen zwar fast nur cashgames, aber sonst favorisiere ich gewöhnlich nl-freezeout-turniere mit ~50-200 teilnehmern und 20-30$ buyins. für die größeren guaranteed-events mit buyins von 50 oder >100$ und 500-1000 teilnehmern versuche ich mich über satellites zu qualifizieren. von rebuys halte ich nicht so viel, gibts glaube ich auch einen thread zu.

anfänglich habe ich 1-5$-mtts gespielt um die eigenarten kennenzulernen und später strategien in den unterschiedlichen phasen zu testen. 5 und 10$-sngs habe ich zwecks "final table-simulation" auch gespielt.

vielleicht sagt @Dawn ja mal was zu seiner strategie :freak: - er hat die meisten platzierungen in den geldwerten rängen gemacht. :blink: mich würde vor allem die mittlere phase so zwischen bb 100 und 500 interessieren! ;)

am besten ist es da m.e. viele mittelgroße pots zu gewinnen, denn nach einem big pot habe ich mich selbst oft dabei ertappt wie ich mich tight zurücklehne und dann natürlich nur noch unspielbaren müll in den händen hielt. :freak:

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Beitragvon NoLimitGirl » Dienstag 27. Dezember 2005, 22:04

Hallo,
habe den Link geändert. Jetzt passt es wieder!


P.S.: Wenn ich eine erfolgreiche Strategie hätte, würde ich es gern hier schreiben. Doch im Moment bin ich selber noch auf der Suche :nounder:
Schöne Grüße wünscht Euch
Bianca aka NoLimitGirl

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Beitragvon nofuture618 » Dienstag 27. Dezember 2005, 22:07

Habe jetzt einige 5$-Sngs gespielt. Für mich ist eine besondere Schwierigkeit einen großen Stack richtig einzusetzen. Ich gehe dann zu aggressiv vor und verliere meist die Hälfte wieder.

Ich denke es ist ein guter Weg, über die SnGs zu den MTTs zu gehen. Nur muss der BR wesentlich größer sein um ein paar ordentliche MTTs spielen zu können.

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Beitragvon Negreanu » Mittwoch 28. Dezember 2005, 00:00

BR :nounder:

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Beitragvon hitmanno1 » Mittwoch 28. Dezember 2005, 12:39

Hallo! Ich habe gerade bei PP Multitable mit 2 $ Einsatz gespielt. Bin von 927 der 83. geworden. Das sind 3,70 $. Bin echt zufrieden es ins Geld geschafft zu haben. Ist zwar nicht viel schafft aber selbstvertrauen. Die letzten Runden hab ich die Uhr nur noch runterlaufen lassen um so viel Zeit wie möglich zu schinden.

Ich spiele eher am Anfang viele Karten, weil die Blinds ja noch gering sind. Am Ende bin ich glaub zu zaghaft.
Da Raisen die natürlich auf 1000 Chips etc. aber selbst bei KQ geh ich da net mit. Seh also oft gar nicht den Flop.

Drück euch die Daumen und hoffe es läuft beim nächsten mal genauso.

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Beitragvon the mind » Mittwoch 28. Dezember 2005, 15:59

@Negreanu, BR heisst bankroll. :)

@hitman

Die letzten Runden hab ich die Uhr nur noch runterlaufen lassen um so viel Zeit wie möglich zu schinden.

habe ich am anfang auch gemacht, aber es bringt eigentlich nix. mittlerweile nervt es nur noch wenn andere es machen :eyes: - man will ja poker spielen! :look:

Ich spiele eher am Anfang viele Karten, weil die Blinds ja noch gering sind.

der meinung war ich früher auch, aber mittlerweile sehe ich es als einen grund tight zu spielen. wenn allerdings alle am anfang tight spielen überlege ich loose zu agieren.

Da Raisen die natürlich auf 1000 Chips etc. aber selbst bei KQ geh ich da net mit. Seh also oft gar nicht den Flop.

in späteren phasen ist es teilweise normal, dass man den flop nicht sieht. wenn man hier spieler beobachtet die nach einem reraise ablegen, kann man sie später in einer wichtigen situation wahrscheinlich auch mal mit einem all-in bluffen. ;) KQ kann bei einem vorangegangen 3-4x raise eine traphand sein, in der man leicht dominiert werden kann....

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Beitragvon Xorron » Sonntag 8. Januar 2006, 00:34

in die geldränge zu kommen klappt schon sehr häufig.
den finaltable habe ich allerdings bisher nur 3 mal gesehen :eyes:

am anfang spiele ich sehr defensiv, AK oder hohe Pocketpairs raise ich vor dem flop nicht besonders aggressiv.

bin da einfach schon zu oft mit auf die nase gefallen :eyes:

gerade diese all-in freaks am anfang bescheren einem unter umständen einen üblen rausflug.

das midgame bei blinds 100-500 bereitet mir oft wirklich schwierigkeiten,
starke karten raise ich dann, und werde dann einfach nachher leichtsinnig.

manvöriere mich dann immer an den abgrund um dann nen dicken pot abzusahnen.

gerade die preflop allinraiserei ist äusserst schwierig.

ich falle leider zu oft auch auf bluffs rein :cry:

und das endgame nunja....
irgendwie scheint mir das bei blinds ab 4000 einfach nur noch reines glück zu sein :nounder:

wäre aber wirklich mal klasse wenn dawn mal was dazu schreiben würde :top: :top:

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Beitragvon the mind » Montag 9. Januar 2006, 22:34

in die geldränge zu kommen klappt schon sehr häufig.
den finaltable habe ich allerdings bisher nur 3 mal gesehen

das midgame bei blinds 100-500 bereitet mir oft wirklich schwierigkeiten,
starke karten raise ich dann, und werde dann einfach nachher leichtsinnig.


ich denke auch, dass die schwierigste turnierphase zwischen preisgeld und final table liegt. wenn mans ins preisgeld geschafft hat, was ja oft nicht sonderlich viel leistung abverlangt (konzentriertes spiel und ein paar große pots genügen schon), muss eigentlich jede entscheidung "korrekt" sein und es müssen moves gemacht werden die vorher nicht notwendig gewesen sind.

oft beobachte ich wie nach der bubble das aggressionslevel ungemein ansteigt (viele all-ins von money-finishers, ungeduldigen oder verzweifelten stacks) und danach (so die letzten 5% der spieler) bis zum final table nur noch tight aggressive mit viel preflop (re-)raises gespielt wird - den flop bekommt man dann nur noch selten zu sehen.

diese manchmal unbequeme all-in phase nach der bubble kann aber eine gute chance sein selbst chips aufzubauen, da man den small stacks nicht unterstellen sollte nur mit high pairs ins rennen zu gehen. demnach können pairs >88, aces >AT oder gar KQ schon eine calling hand sein. ggf. sollte man auch all-in gehen um den spieler zu isolieren.

Dawn :freak: hat ja in einem anderen thread gesagt, dass er alle ev+ hände spielt - mit dieser taktik scheidet man öfters relativ am anfang aus, aber wenns gut läuft hat man im midgame sehr gute chancen sich chips für den final table aufzubauen.

so oder so, ohne das quentchen glück und ein paar guten startkarten wird das midgame immer eine harte nuss. :chin:

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Beitragvon hitmanno1 » Dienstag 10. Januar 2006, 08:19

Jab da geb ich dir vollkommen Recht! Wenn man am Anfang keine Ordentlichen Karten hat wird es nach der ersten Pause nicht einfach. Zuletzt hatte ich beim Turnier KK als Startblatt und einer ging gleich ALL-in. Bin mitgegangen und nach der ersten Runde hatte ich 2040 Chips.

Zum Finaltable langt es aber bei mir nicht. Bestes Ergebniss war bei nem 2 $ Tournament von 1165 Spielern 39. zu werden. War auch ganz zufrieden damit.

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Beitragvon Dawnrazor » Dienstag 10. Januar 2006, 10:23

wäre aber wirklich mal klasse wenn dawn mal was dazu schreiben würde


Ich habe selbst grosse Probleme im Mittelspiel, deshalb kann ich wenig dazu schreiben, was jemandem helfen könnte.

Gestern habe ich gerade eine Stelle bei Harrison gelesen, in der er ein Beispiel bringt, in dem man ein Set Könige hat, aber von einem Flush oder Straight geschlagen sein könnte, und da schreibt er sinngemäss auch, dass man in einem Online-Turnier eine so starke Hand, auch wenn man geschlagen sein könnte, einfach nicht mehr ablegen kann.

Nur ins Geld zu kommen, ist kein erstrebenswertes Ziel. Nach drei Stunden Spielzeit kurz nach der Bubble auszuscheiden und nicht mehr als den doppelten Buy-In zu bekommen, ist ein Trostpreis, mehr nicht. Überleben wird erst am Finaltisch relevant, wo jeder Sprung in der Platzierung deutlich mehr Geld bringt, aber mit einer reinen Überlebens-Strategie kommt man so gut wie nie an einen Finaltisch.

Bei Qualifiern, bei denen z.B. die ersten 15 Plätze das gleiche bekommen, sieht es wieder etwas anders aus, hier kann man sich schon eher "durchwursteln".
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Beitragvon Dawnrazor » Dienstag 10. Januar 2006, 11:32

Dawnrazor hat geschrieben:da schreibt er sinngemäss auch, dass man in einem Online-Turnier eine so starke Hand, auch wenn man geschlagen sein könnte, einfach nicht mehr ablegen kann.


Gerade eben in einem 3-Tisch-SNG (17 Spieler übrig): Blinds 25/50, grösster Stapel (>5k) erhöht UTG auf 200, ich (810) calle zwei Plätze weiter mit KK, der Spieler zwei Plätze weiter geht mit 790 All-In. Alle anderen folden, der grosse Stapel callt nach einer langen Bedenkzeit. Ich calle sofort, und der grosse Stapel zeigt 77 :chin: , der All-In-Raiser AJs. :freak: Im Flop liegt noch ein König und ich verdreifache meinen Stapel. :duck:
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Beitragvon Xorron » Dienstag 10. Januar 2006, 17:24

dieses wilde all-in geraise bereitet mir am meisten probleme.
vor allem da ich mit den pocketpairs gerade wenn es AA KK ist prinzipiell übel auf die nase falle.

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Beitragvon Lars » Freitag 13. Januar 2006, 02:51

Hab gerade mein erstes MTT beendet. $30 Freeroll bei Everest Poker. Von den 800 Startern immerhin 59. geworden. :nounder:

Zu Beginn gehen die meisten echt ab wie die Irren. Da reduziert sich die Teilnehmerzahl gleich um 200. Habe da einfach ganz tight gespielt und mich nicht verrückt machen lassen. Hab da dann auch keine Probleme AK wegzuschmeissen, wenn zwei vor mir All-in gehen. Durch die zu tighte Spielweise hab ich dann aber schon früh Probleme mit meinem stack bekommen und mich hat zwischendurch nur ein abenteurlicher 5 7 all-in gerettet.

Hab dann viel gefoldet, weil ich einfach unbedingt ins Preisgeld wollte und dadurch ist mir dann leider schnell die Luft ausgegangen. Wenn man wirklich an den final table will, dann muss man wohl einfach sein Spiel konsequent durchziehen.

Okay, für euch jetzt nichts Neues, aber ich wollt´s halt mal schreiben. Meine ersten $0.12 bei einem MTT gewonnen.

Ich komme langsam in Form für die WSOP. :D

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Beitragvon NoLimitGirl » Freitag 13. Januar 2006, 14:11

Hallo Lars,

Glückwunsch zu Deinem Erfolg. Du scheinst ja bereits zu wissen, worauf es ankommt, bzw. wieso bei Dir nicht bis zum Final Table gereicht hat.
Das ist bereits ein großer Schritt.

Halte uns doch weiterhin über Deine Erfolge/Mißerfolge auf dem laufenden.

PS: Wenn du in WSOP Form bis will ich ein Zuschauerticket für das Turnier haben ;)
Schöne Grüße wünscht Euch
Bianca aka NoLimitGirl

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Beitragvon Dawnrazor » Sonntag 22. Januar 2006, 16:50

Während ich gestern im Million Dollar Guaranteed bei Party gespielt habe, habe ich auf einem zweiten Monitor vier Tische beobachtet, an denen bekannte Internet-Profis (Gigabet, jacksup, JohnnyBax und ZeeJustin) gespielt haben. Von denen nehmen an den Turnieren mit grossen Buy-Ins so einige teil, und wenn man ihre IDs kennt (dazu gibt es diverse Listen im Netz*), schadet es sicher nicht, wenn man ihr Spiel beobachtet, auch (oder gerade, weil man sich dann nicht auf das eigene Spiel konzentrieren muss) wenn man selbst nicht am Turnier teil nimmt.

* http://www.flopturnriver.com/Pro-Player ... ndles.html ist zwar für PokerStars.com, aber ich denke, die meisten benutzen den gleichen Namen auch auf anderen Sites, und Einzelfälle, in denen man Zweifel hat, kann man leicht ergoogeln.
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Beitragvon Xorron » Sonntag 22. Januar 2006, 23:21

das midgame bereitet mir zwar immer noch einige probleme aber es bessert sich langsam.

freerolls sind zwar nicht die beste art sich dort zu verbessern aber in meinen augen hilft es schon.

die anfangsphase ist da mit den ganzen all-ins zwar kritisch aber sobald das midgame erreicht ist wird auch dort viel ruhiger gespielt.

in den meisten turnieren habe ich allgemein viel zu defensiv gespielt oder zu aggressiv gespielt.

gerade mit suited cards oder 69 35 ect. besteht trotzdem immer eine gute chance was zu reissen.

auch wenn ich dann beim flop nur ein wirklich kleines päärchen habe raise ich meinem eigenen chipstapel und dem meiner gegner angemessen :D
wenn sie etrem kleine stacks haben fällt der raise deutlicher aus.

gerade wenn viele lowstacks mit drin sind ist die tendenz dort häufig zu folden auch mit hohen karten.

vor allem wenn der call sie einfach zu viel kosten würde.

klar funktioniert es nicht immer :eyes: defensive pocketpairs können einem da gut die suppe versalzen :D

was mir in der vergangenheit auch oft geholfen hat ist das spielen auf zeit.
ich treffe mein set. sei es mit straight flush oder drillinge.. manchmal sogar vierlinge :D die preflop calls und raises deuteten nicht auf pocketpairs oder ähnliches hin was mir in dem moment gefährlich werden konnte. ein schneller check oder extremes warten verlockt den einen oder anderen zum raise.

alle diese strategien haben natürlich auch ihre risiken :D
es geht immer wieder mal ein schuss nach hinten los und man verliert einige chips.

gerade die riverkills kosten einen eine menge nerven da wird zum teil bei den ganz normalen turnieren ein schwachsinn gecallt das sich die balken biegen manchmal habe ich das gefühl die leute wissen das mit dem river der drilling flush oder sonst was gefinisht wird und man selbst mit 2 paaren AK gegen drilling 2 mit dem river verliert.

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erst mal "hi"

Beitragvon underdog57 » Dienstag 18. April 2006, 15:33

Halo Leute.

Ich bin in diesem Forum noch sehr neu (casial-user) und wollte nun auch mal meinen senf dazu geben.

Ich spiele am liebsten MTT s und SnGs zwischen 20 und 100 buy in.

Ich glaube die Erfahrung gemacht zu haben, daß ich besser klarkomme, wenn die buy-ins etwas höher sind, da ich die spieler dort besser einschätzen kann. Ich hasse es, gegen looie-callers zu mit guten Händen zu velieren, weil die dann im river ihr eines von 4 outs treffen.

Ich spiele zwar recht erflgreich meine tourneys (10K gewonnen und 2mal 5K gewonnen), hab aber da einige Problemzonen entdeckt, zu denen ich gernhe eure Meinung hätte.

1. Gestern grade hatte ich nach einigen durchaus glücklichen Händen den Finaltisch als zweitbester erreicht. Also eigentlich kein Grund, die nerven zu velieren. Doch dann sofort im ersten Spiel am<letzten Tisch das Desaster. Ich bekomme UTG (60/120) A4s (was ich normalerweise gar nicht spiele) und denke, als fast Chipleader mach ich mal twas druck undaise direkt auf 240. Der nächste callt und alle anderen schmeißen weg. Dann kommt der Flop A K 4. Hui, zwei Paar after flop. Also 4 x BB rein. Dann kommt das reraise auf all-in. Ich calle und sehe im turn und river nur noch müll. Mein Gegner zeigt dann seine Pocket KKs und ich bin soeben vom fast chipleader zum letzten Platz gerückt. Wenig später war ich dann raus. Typischer Fall von Kontrollverlust. Das ist aber typisch für mich und schwer in den iff zu kriegen.

2. Ich hab oft Probleme, als hight-stacker gegen short stack all-ins zu spielen. Umgekehrt verliere ich oft, wenn ich mit short stack z.B. ATs all-in gehe und andere mit J9 callen und gewinnen. Das klappt bei mir so gut wie nie.

3. Ihr schreibt hier sehr viel von eurer eigenen Taktik, aber nehmt selten Bezug auf die Spielweisen eurer Gegner. Ich denke, daß man auch bei MTTs irgendwann seine Spezis kennt und sich auf diese einstellen muss. (limpen etc.)


Soweit fürs erst. Gute Hände an alle

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Beitragvon timbo » Dienstag 18. April 2006, 22:39

Hi,

meine Meinung zu

1.) Naja, Pech. Du hast 2 pair gefloppt, dein gegner ein set. war aber auch geschickt von ihm gespielt, dich preflop nicht zu re-raisen. die frage ist nur, hättest du die all-in raise von ihm callen müssen? du warst chipleaser und hast bis jetzt noch nicht all zu viel eingesetzt. da kann man schonmal 2 pair wegwerfen, denn die anderen sollten jetzt am zug sein. hätte er auch AK gehabt, was auch möglich gewesen wäre, dann wärst du geschlagen gewesen. somit finde ich deinen call etwas zu risikoreich.

2.) ATs gewinnt nur 66% der hände gegen J9o. als shortstack bist du somit in jeder 3ten hand draußen, wenn die situation eintrifft. als big-stack kannst du mehrere beat überleben. deshalb sollte man mit "guten" händen die small stacks öfters all-in setzen. jaja, man hat angst vom big-stack zum small-stack degradiert zu werden. da habe ich auch oft. aber besser ist es, wenn man von oben herab spielt. du wirst ja auch nicht bei jedem all-in gecallt und verlierst, so dass du bald der small-stack bist. oft kassierst du ja die blinds oder schmeißt einen small-stack aus dem turnier.

3.) naja, turnierpoker ist an sich schon relativ schwer. wenn man dann versucht in einem thread noch auf die verschiedenen gegnertypen einzugehen, dann kann man sich ja die finger wund schreiben.

jedoch sollte man schon, wenn man gegen aggressive gegner spielt, öfters limpen, in der hoffnung den aggressiven gegner re-raisen zu können.

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