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Poker Forum - Shorthanded vs. Longhanded : No & Pot Limit Cashgame

Shorthanded vs. Longhanded

I'm All-In - hier werden die aggressivsten Formen von Texas Hold'em im Cashgame Format besprochen!
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Shorthanded vs. Longhanded

Beitragvon timbo » Freitag 23. Juni 2006, 12:31

hi,

eigentlich spiele ich, wenn ich cashgames spiele, nur longhanded spiele. bei vielen anbietern ist aber auf den shorthanded tischen weitaus mehr traffic. somit sollte man sich auch an shorthanded tischen zurecht finden können.

da ich ein tighter spieler (jaja minder, bei pacifc ist das nicht so) bin, würden die blinds für mich eine größere rolle spielen, da ich ja viel öfter die blinds bringen müsste und das würde an meinem stack zehren.

demnach müsste ich, wie in so vielen büchern vorgeschlagen, meine strategie etwas ändern und mehr starthände spielen. die frage ist jetzt nur, welche hände dazukommen sollen.

ich denke, dass es ähnlich wie beim shorthanded turnierspiel ist, so dass hohe karten an wertigkeit gewinnen, drawing hands wie z.B. 87s an wertigkeit verlieren, da man mit den wenigen spielern die odds einfach nicht mehr bekommt.

somit sollte man beim shorthanded spiel nicht viel mehr starthände spielen, als beim longhanded. diese sollte dafür aggressiver gespielt werden, da beim shorthanded spiel die gegner eher dazu neigen mit mittelmäßigen karten zu callen. somit ist die chance größer, dass man für seine guten karten besser bezahlt wird, als an einem longhanded tisch.

das ist meine meinung dazu.

mich würde aber auch mal eure meinung dazu interessieren. spielt ihr viel looser? oder wie unterscheidet sich eurer shorthanded spiel von eurem longhanded spiel?

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Beitragvon flare » Freitag 23. Juni 2006, 13:22

Ich spiel überhaupt kein longhand, dauert mir einfach zu lange ^^ ( die bei everest sind alles schnecken)
Also mir ist aufgefallen, dass sehr viele Spieler Karten spielen, die ich nichtmal im SB spielen würde wie K7o oder so und raisen mit Karten, die ich manchmal nur ungeraised calle wie J9s oder so.
Also die sind (fast) alle loose, ich lasse mich höhstens dazu mitreißen, Axs oder Kxs zu spielen, wenn viele im Pot sind, aber sonst sehr tight, hab fast immer unter 30%

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Beitragvon youngman » Freitag 23. Juni 2006, 14:09

Ich spiele eigentlich nur longhand Tische Limit 5/10 und 8/16. Ich spiele sehr tight, habe aber in letzter Zeit mein Stil ein wenig gelockert! Sprich ich habe festgestellt das ich eine Quote von 30% brauche um langfritig erfolgreich zu spielen. -> Man kann mich in die Schublade tight ultra agressive stecken ;)

Ich habe ab und zu shorthand gespielt. das Problem liegt meiner Meinung in den extrem Swings welche man hat. Longhand kannst du höhere Limits spielen als shorhand (-> da die Swings kleiner sind). Wenn ich shorthand spiele habe ich einen viel anderen Ansatz. Ich spiele 78s ultra agressiv und raise viele "schlechte" Blätter preflop. Im shorthand ist es meiner Meinung nach noch wichtiger die Gegner richtig zu lesen und extrem agressiv zu spielen, da im shorthand noch mehr geblufft wird als an einem longhand Tisch. Wenn ich shorthand spiele dann beobachte ich den Tisch im Voraus um die Gegener ein wenig besser kennenzulernen.

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Beitragvon Schornste » Freitag 23. Juni 2006, 17:48

30% in longhand games ist aber nicht tight youngman ;)

30% meiner pokersessions sind shorthand. man sollte nur nicht so spielen wie an longhand tischen, zu tight ist schlecht, da die blinds schneller wiederkommen. da kann man schlecht auf gute karten warten. nehmen wir an wir sitzen an nem 6 mann- tisch. wenn man first to act ist, also links vom big blind sollte man die hände spielen die man am longhand tisch in früher middleposi spielen würde usw. wenn ich interesse am pott habe raise ich immer first in, callen tu ich meistens nie.guter tipp ist wenn man zb der dealer ist und der heini genau neben dir first in raist. nehmen wir an du hat JTs und willst deine hand spielen, ein grober fehler wäre jetzt zu callen aus dem grunde dass ein re-raise die blinds höchstwahrscheinlich ausm pott drängt und DU deinem gegner dazu zwingst aufm flop was zu treffen, sobald er schwäche zeigt sofort setztn. ( ein raise am tisch heisst ja nicht der hat ne starke hand ). wie gesagt wurde muss man die gegner gut lesen können, da viel geblufft wird und andere infos zu haben, wie zb. " der callt ace-high down " etc. ne kunst für sich ist da auch das spiel in den blinds, da man eigentlich fast nie den flop ungeraist sehen kann, daher muss man seine blinds hartnäckig verteidigen, pro runde geht da ja 3/4 von ner big bet rein.
gesunde flopseen quote bei sh ist 35%. ich bluffe viel und spiele meine monsterhände eigentlich nie slow, meistens callt dich irgendjemand runter. wie gesagt middle suited connectors und keine pocketpärchen wie 33 oder 44 sind wohl auch nicht das wahre, meine ich mal gelesen zu haben, obwohl manche spieler sind da wohl ganz anderer meinung mit den pocketpärchen.
Ich mag sh games sehr gerne, mache da mehr geld als an longhand tischen, aber da ich meistens 2-3 tische gleichzeitig spiele wird mir das shorthanded zu schnell auf dauer.
neulich bei intelli......
"Von Panini gibt es doch schon seit Jahren diese Fußballalben mit den entsprechenden Einklebebildern, die in 5er-Packs verkauft werden.

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Beitragvon timbo » Freitag 23. Juni 2006, 20:14

na das waren doch mal ein paar gute infos.

vor allem der satz hat mir gut gefallen.

man sollte nur nicht so spielen wie an longhand tischen, zu tight ist schlecht, da die blinds schneller wiederkommen. da kann man schlecht auf gute karten warten. nehmen wir an wir sitzen an nem 6 mann- tisch. wenn man first to act ist, also links vom big blind sollte man die hände spielen die man am longhand tisch in früher middleposi spielen würde


so versuche ich auch zu spielen.

wichtig ist auch noch
Im shorthand ist es meiner Meinung nach noch wichtiger die Gegner richtig zu lesen und extrem agressiv zu spielen, da im shorthand noch mehr geblufft wird als an einem longhand Tisch.


das ist mir auch schon aufgefallen. auch wenn ich nicht glaube, dass die spieler immer bluffen wollen. bei shorthanded werden einfach die hände aggressiver gespielt. so wird dann auch mal mit einem toppair eine re-raise reingeworfen. das würde ich bei longhanded nur gegen spieler machen, die ich als sehr loose eingestuft habe. somit spiele manche spieler ihre mittelmäßige hand einfach zu aggressiv.
deshalb sollte man sich wirklich mehr mit den spielern am tisch beschäftigen, so dass man weiß, welcher spieler seine hände aggressiv spielt und welcher spieler gerne mal blufft.

Schornste>
wie soll ich aber diesen absatz hier verstehen?
guter tipp ist wenn man zb der dealer ist und der heini genau neben dir first in raist. nehmen wir an du hat JTs und willst deine hand spielen, ein grober fehler wäre jetzt zu callen aus dem grunde dass ein re-raise die blinds höchstwahrscheinlich ausm pott drängt und DU deinem gegner dazu zwingst aufm flop was zu treffen, sobald er schwäche zeigt sofort setztn. ( ein raise am tisch heisst ja nicht der hat ne starke hand ).


JTs ist doch auch keine starke hand. mit welcher hand rechnest du denn dann bei deinem gegner. eine raise mit 86s oder was? in den meisten fällen dürftest du doch in einer solchen situation der underdog sein?!

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Beitragvon Schornste » Freitag 23. Juni 2006, 23:06

ok timbo, wichtig an der sache ist das psychologische...durch dein reraise sagst du deinem gegner ich hab was digges auf der flosse und nicht nurn ace-rag oder son dregg ( was dein gegner oft hat, es wird halt viel versucht zu klauen oder mit mittelmäßigen händen die posi auszuspielen ). er wird durch dein reraise sozusagen gezwungen dass ER den flop trifft, du musst ihn nicht unbedingt treffen, es sei denn der raiser ist ne chronische callingstation. viele schwache spieler setzen aufm flop und checken automatisch den turn wenn sie nix gezogen haben. das kann man gut mit bluffs oder mit ner mittelmäßigen hand ausnutzen, auch wenn du mal nix ziehst oder dein gegner dich trappt sollte man durch sone spielweise geld machen. das wichtigste an der spielweise ist halt die position auf deinen gegner. JTs ist natürlich kein monster aber sehr elastisch meiner meinung nach, natürlich spielt man auch stärkere hände genauso, ich spiele zb so mit 66-AA und jede hand mit 2 facecards. dabei ist der read aber auch sehr wichtig :)
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Beitragvon youngman » Samstag 24. Juni 2006, 08:25

30% in longhand games ist aber nicht tight youngman


Jein. Ab 30% spielt man loose meiner Meinung nach! Aber es its Ansichtssache ;) Kannst mir mal zuschauen und dann sagen ob ich tight oder loose agressive spiele ;)

Noch ne kleine Anmerkung zu shorthand! Schornste Strategie ist gut. Ich habe zum Beispiel mit 23s auf dem Blind einen raise gemacht, nachdem der sb aufgefüllt und der auf dem Button nur gelimpt hat. Auf dem flop kam 668 und beide checken und ich bet -> der Pot war schon mir. Es geht viel um das Tableimage und die Spielart deines Gegners.

Grets

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Beitragvon timbo » Samstag 24. Juni 2006, 10:04

Schornste> Ok, du ziehst das ganze also von vorne als bluff auf. Dabei hoffst du wohl auch, dass dein gegner gar nicht erst deine re-raise callt.

viele schwache spieler setzen aufm flop und checken automatisch den turn wenn sie nix gezogen haben.


klar, die klassische continuation bet. wirft der gegner nicht weg, dann wird gecheckt. so wird es doch den spielern in den ganzen büchern beigebracht.

das wichtigste an der spielweise ist halt die position auf deinen gegner.


Da stimme ich dir 100%ig zu.

jedoch ist es noch wichtiger gegen was für einen spielertyp du spielst. gegen eine calling station ist so eine strategie wertlos. denn auch wenn du die hand beim showdown gewinnst, ist das nicht gerade gut für dein table image, wenn die spieler sehen, dass du mit JTs eine re-raise machst.

alles in allem sollte man mit dieser strategie aber erfolg haben. aber auch hier dürfte gelten. NICHT ÜBERTREIBEN.

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Beitragvon Schornste » Samstag 24. Juni 2006, 11:32

Aber youngman, solange du postflop weisst was du machst und dementsprechend gut postflop spielst kann man die etwas lose preflop-strtegie wieder etwas ausgleichen. Ich mach das mal dir zuzugucken, mal sehen wie du so spielst. ich schaue gerne zu ;)
alles in allem sollte man mit dieser strategie aber erfolg haben. aber auch hier dürfte gelten. NICHT ÜBERTREIBEN. Jenau :top:
gegen ne callingstation isses ja käse, kann man machen wenn man auf teufel komm raus geld verlieren möchte :D

andere strategie die ich verfolge is der tempowechsel.. mal porsche und dann wieder hackenporsche :)
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