Strategie STT vs. MTT
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Strategie STT vs. MTT
Inwiefern ändert ihr eurer Strategie in MTT im Vergleich zu STT. Denke, um bei einem MTT in die vordern Ränge zu stoßen, reicht tight spielen und warten allein nicht aus, oder?
Welche Rolle spielen evtl. All-in-Situation, (Semi-)Bluff, Risikobereitschaft?
Welche Rolle spielen evtl. All-in-Situation, (Semi-)Bluff, Risikobereitschaft?
- timbo
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über den unterschied zwischen STT und MTT könnte man bücher schreiben
Deshalb versuche ich hier mal das wichtigste in ein paar sätze zu packen.
bei STT geht alles viel schneller. die blind steigen, im vergleich zu deinem stack, viel schneller und du kannst auch viel schneller im geld sein. so ein STT ist meistens nach einer stunde schon zu ende, wobei ein MTT meistens mehrere stunden läuft.
in einem STT bist du viel schneller in den verschiedenen phasen, die du in einem turnier durchlaufen wirst. im harrington sind die phase (inflection points) recht gut erkärt.
in jeder phase brauchst du eine andere strategie. dabei richten sich die einzelnen inflection points meistens nach dem verhältnis chips / blinds, und auch nach der anzahl der spieler, die noch im turnier sind. genrell spielst du am anfang tight, später loose.
gute bluffs werden am ende wichtiger als am anfang, da es am ende meist schon reicht nur die blinds zu stehlen.
wenn man sich an diese regeln hält, hat man es nicht nötig zu warten, bis man ins geld kommt. man vergrößert einfach so seinen stack. in einem MTT ist es aber noch wichtiger All-in situationen am anfang aus dem weg zu gehen. denn auch wenn du deinen stack verdoppelst, es bringt dich nicht wirklich weiter, aber es könnte dich aus dem turnier werfen.
also, zusammengefasst
Anfang: All-ins = wenig bis gar keine, Risikobereitschaft = gering, Bluffs = wenig (tightes image aufbauen)
Bis zum Ende änder sich das alles. du wirst risikoberiter, bluffst mehr.
Deshalb versuche ich hier mal das wichtigste in ein paar sätze zu packen.
bei STT geht alles viel schneller. die blind steigen, im vergleich zu deinem stack, viel schneller und du kannst auch viel schneller im geld sein. so ein STT ist meistens nach einer stunde schon zu ende, wobei ein MTT meistens mehrere stunden läuft.
in einem STT bist du viel schneller in den verschiedenen phasen, die du in einem turnier durchlaufen wirst. im harrington sind die phase (inflection points) recht gut erkärt.
in jeder phase brauchst du eine andere strategie. dabei richten sich die einzelnen inflection points meistens nach dem verhältnis chips / blinds, und auch nach der anzahl der spieler, die noch im turnier sind. genrell spielst du am anfang tight, später loose.
gute bluffs werden am ende wichtiger als am anfang, da es am ende meist schon reicht nur die blinds zu stehlen.
wenn man sich an diese regeln hält, hat man es nicht nötig zu warten, bis man ins geld kommt. man vergrößert einfach so seinen stack. in einem MTT ist es aber noch wichtiger All-in situationen am anfang aus dem weg zu gehen. denn auch wenn du deinen stack verdoppelst, es bringt dich nicht wirklich weiter, aber es könnte dich aus dem turnier werfen.
also, zusammengefasst
Anfang: All-ins = wenig bis gar keine, Risikobereitschaft = gering, Bluffs = wenig (tightes image aufbauen)
Bis zum Ende änder sich das alles. du wirst risikoberiter, bluffst mehr.
timbo hat geschrieben:in einem MTT ist es aber noch wichtiger All-in situationen am anfang aus dem weg zu gehen. denn auch wenn du deinen stack verdoppelst, es bringt dich nicht wirklich weiter, aber es könnte dich aus dem turnier werfen.
Zu diesem Punkt habe ich eine andere Meinung.

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- Pokergin
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naja dass kommt auch drauf an wenn es ein Freeroll ist dann gehe ich auch oft in den ersten 5 Runden All in weil man ja sowiso nichts verliert und mann ohne eine schnelle Verdoppelung schon nach ca. 15 min ganz klarer Außerenseiter ist auf die vorderen Plätze weil ander schon 3 oder 4 Mal soviele chips haben.
- timbo
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Zu diesem Punkt habe ich eine andere Meinung.
Mhh, wieso soll ich am anfang meinen ganzen stack riskieren. die paar chips kann ich doch auch mit risikoärmerem spiel einsammeln?!
oder warum sollte ich anfangs all-in gehen?
- youngman
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Ich bin der Überzeugung ein schnelles verdoppeln deiner Chips ist in einem Multitable sehr wichtig.
-> Du kannst den Tisch viel besser dominieren und deine Gegner einschüchtern. Als lowstake kannst du 1-2 Hände pushen und die musst du gewinnen!
-> ein all-in, egal in welcher Situation, ist nur sinnvoll mit guten Händen!
Grets Ym
-> Du kannst den Tisch viel besser dominieren und deine Gegner einschüchtern. Als lowstake kannst du 1-2 Hände pushen und die musst du gewinnen!
-> ein all-in, egal in welcher Situation, ist nur sinnvoll mit guten Händen!
Grets Ym
Ich rede nicht davon, mit Müll alle Chips zu riskieren, sondern dass ich Situationen nicht aus dem Weg gehe, die ich als 50/50-Chance sehe.
Gerade am Anfang bin ich gegen viele Gleichgesinnte unterwegs, die auch mit schwächeren Händen als ich versuchen, selbst einen grossen Stapel aufzubauen, und die schwächeren Spieler sind auch noch nicht ausgesiebt.
Lieber habe ich 49 Mal einen doppelt so grossen Stapel wie der Durchschnitt und bin 51 mal draussen, als 100 Mal einen durchschnittlichen Stapel zu haben, auch wenn es streng genommen -EV ist. Mit dem doppelt so grossen Stapel kann selbst ich die Chips dann nämlich wirklich einfacher einsammeln.
Glückwunsch.
Gerade am Anfang bin ich gegen viele Gleichgesinnte unterwegs, die auch mit schwächeren Händen als ich versuchen, selbst einen grossen Stapel aufzubauen, und die schwächeren Spieler sind auch noch nicht ausgesiebt.
Lieber habe ich 49 Mal einen doppelt so grossen Stapel wie der Durchschnitt und bin 51 mal draussen, als 100 Mal einen durchschnittlichen Stapel zu haben, auch wenn es streng genommen -EV ist. Mit dem doppelt so grossen Stapel kann selbst ich die Chips dann nämlich wirklich einfacher einsammeln.
die paar chips kann ich doch auch mit risikoärmerem spiel einsammeln?!
Glückwunsch.

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- timbo
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Lieber habe ich 49 Mal einen doppelt so grossen Stapel wie der Durchschnitt und bin 51 mal draussen, als 100 Mal einen durchschnittlichen Stapel zu haben, auch wenn es streng genommen -EV ist. Mit dem doppelt so grossen Stapel kann selbst ich die Chips dann nämlich wirklich einfacher einsammeln.
Ok, kommt auf die einstellung darauf an. ich versuche mit meinem buy-in so weit wie möglich zu kommen. auch wenn ich dann in der mitte rausfliege. natürlich kann man auch die 50/50 all-ins riskieren und wenn man rausfliegt sich dann sagen, dass man es im nächsten turnier wieder probiert.
Glückwunsch.

Lieber habe ich 49 Mal einen doppelt so grossen Stapel wie der Durchschnitt und bin 51 mal draussen, als 100 Mal einen durchschnittlichen Stapel zu haben, auch wenn es streng genommen -EV ist. Mit dem doppelt so grossen Stapel kann selbst ich die Chips dann nämlich wirklich einfacher einsammeln.
Glückwunsch.
[/quote]
Meiner Meinung nach hat man es nach 20-30min verdammt schwer sich gegen die großen Stapel behaupten zu können,
sofern man nicht selbst seinen Stapel bis dahin verdoppelt hat.
Finde die All-in-Situation treten bei MTT auch wesentlich häufiger auf, als in STT.
die paar chips kann ich doch auch mit risikoärmerem spiel einsammeln?!
Glückwunsch.
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Meiner Meinung nach hat man es nach 20-30min verdammt schwer sich gegen die großen Stapel behaupten zu können,
sofern man nicht selbst seinen Stapel bis dahin verdoppelt hat.
Finde die All-in-Situation treten bei MTT auch wesentlich häufiger auf, als in STT.
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