Live Poker in Deutschland - Eine Katastrophe?
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Live Poker in Deutschland - Eine Katastrophe?
Sicher haben es einige schon mitbekommen, es kam zu einem "Reinfall" bei einem groß angesagten Pokerturnier ( Akropolis Challenge in Asch). Nun steht der gesamte deutsche Livepoker Bereich zur Diskussion, denn komischerweise fällt den Leuten jetzt erst auf, was hier für eine Abzocke betrieben wird. Anscheinend reicht es jedoch die breite Masse mit 8-10 minütigen Blinderhöhungen abzuziehen, zumindest wird es ja gerne angenommen. Wie seht Ihr die Lage in Deutschland?
Ich finde sehr gut wird alles hier dargestellt, auch die Kommentare der Mitleser sagen eigentlich alles aus:
http://www.pokerolymp.de/articles/show/ ... eutschland
Ich finde sehr gut wird alles hier dargestellt, auch die Kommentare der Mitleser sagen eigentlich alles aus:
http://www.pokerolymp.de/articles/show/ ... eutschland
- Anima Bestia
- ITP Jüngling
- Beiträge: 31
- Registriert: Freitag 29. Juni 2007, 11:27
Natürlich wird bei den vielen Sachpreisturnieren abgezockt, ist doch logisch. Mal abgesehen davon, dass die Blinderhöhungen viel zu kurz sind, kann man doch davon ausgehen, dass die Veranstalter mit den Buy-In´s eine Menge Geld machen.
Ich hab´ mich vor kurzem mit einem "Teamleiter" eines solchen Veranstalters unterhalten, da ich ihn auch privat gut und lange kenne (kommen aus der selben Stadt, zusammen aufgewachsen usw.), somit kann ich auch ausschliessen, dass er mir nur Müll erzählt hat. Jedenfalls ging es bei einem solchen Sachpreisturnier um einen LCD-TV mit einer Diagonale von 107cm (wenn ich mich recht erinnere). Wurde im Internet auf deren Homepage veröffentlicht und gross Werbung für gemacht. Das Turnier selbst ging über 2 Tage. An beiden Tagen konnte man sich für den Final Table qualifizieren. Qualifizieren konnte man sich für diesen, indem man 1000 Punkte gesammelt hat. Die Punkte selbst erhielt man nach Platzierung an einem Qualifikationstisch. Der Gewinner eines Tisches (Full-Ring) erhielt 1000 Punkte, der Zweite 500 Punkte und der Dritte 300 Punkte. Man konnte so viel Tische spielen wie man wollte und auch so viele Punkte sammeln wie man wollte. Somit war man gezwungen entweder einmal Erster zu werden oder mindestens zweimal Zweiter. Bei einem Buy-In von 10€ war für viele klar das Sie mehrere Tische spielen.
Um es nicht ausarten zu lassen...es haben sich einige Spieler an beiden Tagen angemeldet. Am "Final Table" selbst hatte sich bei dieser Veranstaltung insgesamt 32 Spieler qualifiziert. Einige davon hatten für das Finale mehr als 4000 Punkte gesammelt. Und somit auch schon einiges Geld investiert. An dem Abend habe ich Spieler getroffen, die mehr als 100 € ausgegeben haben und sich trotzdem nicht fürs Finale qualifiziert haben. Nur mit dem Gedanken daran diesen LCD-TV zu gewinnen.
Den "Teamleiter" habe ich dann auch gefragt, wieviel Einnahmen sie an dieser Veranstaltung hatten...man mags kaum glauben, aber es kamen über 4500 € zusammen. Die Spieleranzahl betrug 97...also hat jeder 4-5 Tische gespielt. Das "Team" selbst bestand aus 4 Leuten. 3 Dealer und eben der "Teamleiter". Die Miete am Veranstaltungsort wurde minimal gehalten, da sich der Betreiber des Veranstaltungsort einige Hoffnungen auf den Getränkeabsatz machte.
Abzüglich der Kosten kann man davon ausgehen, dass die Veranstalter hier einiges an Geld gemacht haben. Ach so, wer glaubt, dass der LCD-TV ja auch ne Menge Geld kostet, der hat sich geirrt. Diesen haben Sie über einen befreundeten Einkäufer eines Großhandel für 400€ eingekauft. Zweiter Preis war ein Fahrrad und der dritte Preis ein Handy für 90€. Die Plätze 4-10 wurden mit "Frei-Tickets" belohnt, damit diese beim nächsten Turnier auch auf jeden Fall wieder kommen und zumindest ein paar Euronen dalassen.
Lange Geschichte...aber was ich damit sagen will...eigentlich sollte man schon unlängst erkannt haben, dass solche Veranstaltungen reine Geldmacherei ist von den Veranstaltern selbst. Ich persönlich habe auch bei einem Qualifikations-Turnier für Asch mitgemacht und zum Glück den zweiten Platz erreicht und ein Fahrrad mit nach Hause nehmen dürfen (und das bei einem Gesamt-Einsatz von 20€). Sonst hätte ich mich über die Absage (Abzocke) des Turniers in Asch auch ein wenig geärgert...
Ich hab´ mich vor kurzem mit einem "Teamleiter" eines solchen Veranstalters unterhalten, da ich ihn auch privat gut und lange kenne (kommen aus der selben Stadt, zusammen aufgewachsen usw.), somit kann ich auch ausschliessen, dass er mir nur Müll erzählt hat. Jedenfalls ging es bei einem solchen Sachpreisturnier um einen LCD-TV mit einer Diagonale von 107cm (wenn ich mich recht erinnere). Wurde im Internet auf deren Homepage veröffentlicht und gross Werbung für gemacht. Das Turnier selbst ging über 2 Tage. An beiden Tagen konnte man sich für den Final Table qualifizieren. Qualifizieren konnte man sich für diesen, indem man 1000 Punkte gesammelt hat. Die Punkte selbst erhielt man nach Platzierung an einem Qualifikationstisch. Der Gewinner eines Tisches (Full-Ring) erhielt 1000 Punkte, der Zweite 500 Punkte und der Dritte 300 Punkte. Man konnte so viel Tische spielen wie man wollte und auch so viele Punkte sammeln wie man wollte. Somit war man gezwungen entweder einmal Erster zu werden oder mindestens zweimal Zweiter. Bei einem Buy-In von 10€ war für viele klar das Sie mehrere Tische spielen.
Um es nicht ausarten zu lassen...es haben sich einige Spieler an beiden Tagen angemeldet. Am "Final Table" selbst hatte sich bei dieser Veranstaltung insgesamt 32 Spieler qualifiziert. Einige davon hatten für das Finale mehr als 4000 Punkte gesammelt. Und somit auch schon einiges Geld investiert. An dem Abend habe ich Spieler getroffen, die mehr als 100 € ausgegeben haben und sich trotzdem nicht fürs Finale qualifiziert haben. Nur mit dem Gedanken daran diesen LCD-TV zu gewinnen.
Den "Teamleiter" habe ich dann auch gefragt, wieviel Einnahmen sie an dieser Veranstaltung hatten...man mags kaum glauben, aber es kamen über 4500 € zusammen. Die Spieleranzahl betrug 97...also hat jeder 4-5 Tische gespielt. Das "Team" selbst bestand aus 4 Leuten. 3 Dealer und eben der "Teamleiter". Die Miete am Veranstaltungsort wurde minimal gehalten, da sich der Betreiber des Veranstaltungsort einige Hoffnungen auf den Getränkeabsatz machte.
Abzüglich der Kosten kann man davon ausgehen, dass die Veranstalter hier einiges an Geld gemacht haben. Ach so, wer glaubt, dass der LCD-TV ja auch ne Menge Geld kostet, der hat sich geirrt. Diesen haben Sie über einen befreundeten Einkäufer eines Großhandel für 400€ eingekauft. Zweiter Preis war ein Fahrrad und der dritte Preis ein Handy für 90€. Die Plätze 4-10 wurden mit "Frei-Tickets" belohnt, damit diese beim nächsten Turnier auch auf jeden Fall wieder kommen und zumindest ein paar Euronen dalassen.
Lange Geschichte...aber was ich damit sagen will...eigentlich sollte man schon unlängst erkannt haben, dass solche Veranstaltungen reine Geldmacherei ist von den Veranstaltern selbst. Ich persönlich habe auch bei einem Qualifikations-Turnier für Asch mitgemacht und zum Glück den zweiten Platz erreicht und ein Fahrrad mit nach Hause nehmen dürfen (und das bei einem Gesamt-Einsatz von 20€). Sonst hätte ich mich über die Absage (Abzocke) des Turniers in Asch auch ein wenig geärgert...
Ein Ring Sie zu knechten...
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