Verfasst am: Mo Sep 24, 2007 17:52 |
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wieso hasst du cashgames denn so? das ist doch die urform von poker bzw. auch das "richtige" poker!

ohne cashgames wird es auch schwer eine vernünftige bankroll aufzubauen, das dürfte so ziemlich jeder (semi-) profi bestätigen können - so selten wie man mal ein größeres turnier gewinnt oder an den final table kommt (sngs mal außen vor). turnierpoker ist eigentlich auch nur ein showevent

, cashgames sind das brot und die butter eines jeden ambitionierten spielers.
ähhh, ehrlich gesagt verstehe ich jetzt den "modus" mit den chips nicht so ganz, ich dachte ihr wollt cashgame spielen?

spielt ihr ewa 10/20 blinds mit 1000 piepen am tisch?
naja, auf jeden fall solltest du bei 6-8 spielern m.e. etwas looser (z.b. mehr suited (gap) connectors oder Ax) und mehr position (mit irritationsmoves out of position) spielen. die gegnerischen karten zu spielen ist in einem private game m.e. noch wichtiger, da durchschnitts-spieler (wie bei dir?!) ihre setz- und verhaltensmuster über lang eigentlich nicht sonderlich gut steuern können. wenn du "weißt" was dein gegner hat (bitte keine diskussionen darüber warum man "wissen" kann was der andere hat, das ist wissenschaftlich m.e. nicht erklärbar

) spielt deine hand ja eine untergeordnete rolle...was auch noch wichtig ist, wäre die fähigkeit die potgröße und die anzahl der spieler im pot preflop zu manipulieren (ok, eigentlich standard). die eigentliche herausforderung in einem cashgame ist es m.e. aber
gutes postflop-poker zu spielen (die all-in frequenz pre- und postflop bei turnieren ist ja hinreichend bekannt

), damit meine ich z.b., dass ein mid oder bottom-pair am flop nicht unbedingt weggeworfen werden muss, nur weil vorher jemand (kommt halt drauf an wer...) 2/3 pot angespielt hat...