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Poker Forum - Gegen kleine oder grosse Bankroll spielen? : Allgemeines

Gegen kleine oder grosse Bankroll spielen?

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Gegen kleine oder grosse Bankroll spielen?

Beitragvon xxpokerxxjokerxx » Dienstag 14. November 2006, 11:10

Hallo zusammen.

Ich wollte mal wissen, ob ihr lieber gegen Gegner mit einer kleinen oder grossen Bankroll am Tisch spielt. Und was eurer Meinung nach besser ist. Ich bin mir da noch nicht so ganz sicher in meiner Meinung. :chin:
Habt Spaß beim Pokern und .....GEWINNT. Aber bitte nicht gegen mich. SMILE

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Beitragvon LuckyGirl77 » Dienstag 14. November 2006, 12:25

Ich spiele lieber gegen größere Bankroll, da kann auch mal gut verdoppeln. (wobei ich dann im Mittelfeld vorher liege)
Die ganz kleinen Bankrolls, die sich manchmal an den Tisch setzen, mag ich nicht so, da man ihr Blatt nie einschätzen kann (spielen sehr stark auf Risiko unabhängig vom Blatt)

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Beitragvon guso0159 » Dienstag 14. November 2006, 12:52

Tag auch ...

Die Small Stacks können schnell zu Opfern werden. Abhängig von den Blinds, schmilzt ihre Finanzreserve ab und sie müssen - wie du ja richtig schreibst - sehr riskant agieren. Selbst schwächere Hände (A mit schwachem Kicker, Offsuited Connecters etc.) werden dann gespielt. Die großen Stacks warten geduldig auf die starke Hand, um den Small Stack unter Druck zu setzen und im richtigen Moment "vom Tisch zu nehmen".

Ich denke daher, dass die ideale Tischbesetzung ausgeglichene Stacks hat. Ist das Gefälle zu groß, konzentriert sich der Druck auf die Kleinen :calm: :D

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Beitragvon xxpokerxxjokerxx » Dienstag 14. November 2006, 14:40

Hi.
Ich spiele eigentlich gerne gegen small stacks. Man kann ja dann selber auch Druck ausüben. Aber bei den höheren habe ich meistens das Gefühl, das sie mich unter Druck setzen wollen. Was manchmal auch gelingt. Aber die Möglichkeit, sein Bankroll zu verdoppeln, ist doch sehr verlockend.
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Beitragvon edgecrusher » Donnerstag 16. November 2006, 11:56

hauptsache die bankroll der gegner ist hoch genug, damit sich das spielen lohnt.
davon abgesehen ist es insbesondere beim no limit IMMER sinnvoll wenn man selbst die höchste bankroll hat !

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Beitragvon Saxony » Donnerstag 16. November 2006, 13:56

Hallo,

bei NL sehe ich das genauso.
Ich wähle immer nur Tische wo 80% der Spielenden weniger als den Max Buy-IN haben.
Ausserdem sagen einem Tische wo jemand(1-3 Leute) mit 2-4fachen Max Buy-In sitzen, dass dort gerade jemand einen Lauf hat bzw. ein Shark ist.
Und pro "Becken" reicht ein Hai. :)

Small Stacks kann man erstens gut bluffen und wenn man etwas getroffen hat und diese ein All-In callen, welches durch einen Bad Beat doch nicht an mich geht, habe ich nicht allzu viel verloren. :D

Ausserdem ist es bei manchen Spielern üblich, das diese sich mit 10xBigBlind (also $5 bei NL .25/.50) an den Tisch setzen und bei Verlust des Stacks sofort wieder $5 nachkaufen.
Somit kommt man nach und nach auch auf Gewinne die man woanders mit einem Pot machen würde.
Der Sinn sich zehn mal mit $5 an einen Tisch zu setzen anstatt gleich einmal mit $50 hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen. ;)

Fazit:
eigenerStack = max(Stack(n)) | mit n = 1..10

also denne
bye Saxony
Startkapital: $165
aktuell: $1230

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Beitragvon edgecrusher » Freitag 24. November 2006, 10:45

Saxony hat geschrieben:
Ausserdem ist es bei manchen Spielern üblich, das diese sich mit 10xBigBlind (also $5 bei NL .25/.50) an den Tisch setzen und bei Verlust des Stacks sofort wieder $5 nachkaufen.
Somit kommt man nach und nach auch auf Gewinne die man woanders mit einem Pot machen würde.
Der Sinn sich zehn mal mit $5 an einen Tisch zu setzen anstatt gleich einmal mit $50 hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen. ;)




Solche Spieler machen gleich zwei entscheidende Fehler: 1) Sie erkennen nicht, dass man beim NL mit mehr Chips grundsätzlich besser spielen kann 2) Sie kaufen sich mit wenig ein, da sie Angsthasen sind, und sie haben beim NL sowieso nichts verloren

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Beitragvon LuckyGirl77 » Freitag 24. November 2006, 12:09

Mit dem Angsthasen würde ich zustimmen. Denn sehr oft sieht man die kleineren Stacks, wie sie Allin mit ihren Karten gehen, um beim Gewinnen sehr viel zu erzielen. Dabei wird auf hohes Risiko, aber wenig Verlust (zumindest an diesem Tisch) gesetzt. Lieber setze ich mal auf hohes Risiko mit hohem Verlust, da man diesen mit gutem Spiel auch wieder reinbekommt. Nur bei diesen kleinen Stacks glaube ich nicht, das sich das auf Dauer lohnt. (wenn ich mit 1/3 eines kompletten Stacks am Pot beteiligt bin, ist das immer noch mehr als bei diesen kleinen Stacks. Daher ist doch da auch der Gewinn höher bei mir).

Habe mal von ein paar gehört, die dieses shortstack-spiel auf mehreren Tischen gleichzeitig spielen (so mehr als 6), damit sich diese Strategie auszahlt.

Aber gebe meinem Vorredner Recht, wer Angst hat sollte kein Poker spielen. Höre es immer wieder von Leuten, die keine Ahnung von Poker haben: "aber da verliert man doch soviel. das kannst doch nicht spielen. ...". Und keiner glaubt mir, das meine Bankroll wächst :D

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Beitragvon Wüstenfuchs » Freitag 24. November 2006, 12:17

Na ja...Einen Sinn macht die Shortstack-Strategie eigentlich schon.
Ich habe diese die letzten Tage mal ausprobiert und die ist verdammt rentabel. Im Endeffekt zielt es ja darauf ab, nur sehr gute Hände zu spielen und möglichst jemanden zu finden, der mit einem All-In geht. Ist der Flop getroffen oder bietet sich die Chance auf ein OESD oder Flush wird All-In gegangen. Das besondere an dieser Strategie ist, dass man das Postflop-Spiel so gut wie vernachlässigen kann, da man keine Odds und Outs großartig berechnen muss. Gerade für Anfänger sehr geeignet und auch für Leute, die gerne mal mehrere Tische gleichzeitig spielen wollen, sich aber nicht richtig auf jeden einzelnen konzentrieren können. Insgesamt ist es aber schon recht gambelig!

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