Everest Konkurrenz erfordert hohe Spieldisziplin und Nerven
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Everest Konkurrenz erfordert hohe Spieldisziplin und Nerven
In der Bewertung auf dieser Seite heisst es ...
" ... Die Konkurrenz bei Everest Poker ist vor allem auf den niedrigen Limits ziemlich harmlos, es wird teilweise sehr viel gegambelt und loose gespielt..."
Das führt zu einem Eindruck, der m.E. leicht zu Verlusten führen kann.
Ich spiele jetzt seit 3 Monaten bei Everest, vorher intensiv bei Partypoker. Früher FL, inzwischen nur noch NL auf den niedrigen Limits. FSR durchschnittlich ca. 22%, Showdown-Winrate ca. 75%. Spielstil tight aggr.
Bankrollentwicklung Everest von 50,- (Einzahlung) auf ca. 1.000,- in 10 Wochen. Erspielt auf 2 Cent und 10 Cent Tischen NL
Meine bisherige Everest-Erfahrung (ca. 60K Hände):
0. Selbst 10 bis 15 BB pre-flop raises werden von 3 bis 5 Gegnern gecallt.
1. Gerade einige Franzosen/Holländer callen nicht blind, sondern bei hohen pre-flop raises (Mit AA, KK, ...) gezielt mit Karten wie 94 off oder kleinen Paaren usw.. um dann all-in zu erreichen mit two pair oder set.
2. gegen tight Spieler mit TPTK kommt häufig übertrieben hohes reraise. Die häufigen Bluffs erlebe ich bei PP nicht, aber bei 4 oder 5 Gegnern ist oftmals folden gewinnbringender.
3. straight draws und selbst gut-shots werden bis ins all-in mitgegangen, nicht selten sogar von ihnen selbst all-in gesetzt. Wobei die Häufigkeit des Completens gegenüber Partypoker überraschend für mich ist.
Mein bisheriges Fazit:
NICHT auf die Dummheit der Gegner spekulieren.
Davon ausgehen, das gegen odds gecallt und geraist wird. (aber einer von 5 Gegnern hat dann doch Glück...)
TPTK muss mit höchster Vorsicht bis zum River bringen.
Im Zweifelsfall oder bei ungewöhnlich hohen Reraises empfiehlt es sich zu folden, wenn man nicht selbst die top Hand hält.
Man muss von hoher Zahl von straights ausgehen bzw. von gecallten draw Karten (one gaps, two gaps)
Mit hoher Disziplin erreicht man gute Gewinne. Nur etwas mehr Risiko führte zwangsläufig zu Verlusten.
Unvoreingenommen einfach schwache Gegner zu erwarten, ist hier absolut nicht am Platz. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass gerade einige Franzosen, aber auch Holländer, gezielt tight Spieler ins Messer laufen lassen.
P.S. ich habe noch nie so viele Spiele am River gegen draws verloren, wie bei Everest. Da war es richtig entspannend, zwischendurch mal wieder bei PP zu spielen.
" ... Die Konkurrenz bei Everest Poker ist vor allem auf den niedrigen Limits ziemlich harmlos, es wird teilweise sehr viel gegambelt und loose gespielt..."
Das führt zu einem Eindruck, der m.E. leicht zu Verlusten führen kann.
Ich spiele jetzt seit 3 Monaten bei Everest, vorher intensiv bei Partypoker. Früher FL, inzwischen nur noch NL auf den niedrigen Limits. FSR durchschnittlich ca. 22%, Showdown-Winrate ca. 75%. Spielstil tight aggr.
Bankrollentwicklung Everest von 50,- (Einzahlung) auf ca. 1.000,- in 10 Wochen. Erspielt auf 2 Cent und 10 Cent Tischen NL
Meine bisherige Everest-Erfahrung (ca. 60K Hände):
0. Selbst 10 bis 15 BB pre-flop raises werden von 3 bis 5 Gegnern gecallt.
1. Gerade einige Franzosen/Holländer callen nicht blind, sondern bei hohen pre-flop raises (Mit AA, KK, ...) gezielt mit Karten wie 94 off oder kleinen Paaren usw.. um dann all-in zu erreichen mit two pair oder set.
2. gegen tight Spieler mit TPTK kommt häufig übertrieben hohes reraise. Die häufigen Bluffs erlebe ich bei PP nicht, aber bei 4 oder 5 Gegnern ist oftmals folden gewinnbringender.
3. straight draws und selbst gut-shots werden bis ins all-in mitgegangen, nicht selten sogar von ihnen selbst all-in gesetzt. Wobei die Häufigkeit des Completens gegenüber Partypoker überraschend für mich ist.
Mein bisheriges Fazit:
NICHT auf die Dummheit der Gegner spekulieren.
Davon ausgehen, das gegen odds gecallt und geraist wird. (aber einer von 5 Gegnern hat dann doch Glück...)
TPTK muss mit höchster Vorsicht bis zum River bringen.
Im Zweifelsfall oder bei ungewöhnlich hohen Reraises empfiehlt es sich zu folden, wenn man nicht selbst die top Hand hält.
Man muss von hoher Zahl von straights ausgehen bzw. von gecallten draw Karten (one gaps, two gaps)
Mit hoher Disziplin erreicht man gute Gewinne. Nur etwas mehr Risiko führte zwangsläufig zu Verlusten.
Unvoreingenommen einfach schwache Gegner zu erwarten, ist hier absolut nicht am Platz. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass gerade einige Franzosen, aber auch Holländer, gezielt tight Spieler ins Messer laufen lassen.
P.S. ich habe noch nie so viele Spiele am River gegen draws verloren, wie bei Everest. Da war es richtig entspannend, zwischendurch mal wieder bei PP zu spielen.
Ciao und gute Karten
Leo2113
Leo2113
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