Die Piratenpartei
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Die Piratenpartei
Piratenpartei darf bei Bundestagswahl antreten
Piratenpartei darf bei Bundestagswahl antreten
Meldung vorlesen und MP3-Download
Die Piratenpartei darf bei der Bundestagswahl am 27. September antreten. Der Bundeswahlausschuss billigte ihr laut dpa am Freitag den Status einer Partei zu, damit steht den Piraten der Weg zu einer Kandidatur offen. Die Partei will mit der Forderung nach freiem Zugang zu Wissen und Kultur im Internet in den Bundestag einziehen. Sie hat inzwischen nach eigenen Angaben fast 4400 Mitglieder und 16 Landesverbände. Zudem hat ihr der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss mit seinem Übertritt aus der SPD bis zum Herbst vorübergehend den ersten Parlamentssitz beschert.
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Allerdings betont der Wahlausschuss auch: "Nur Parteien, die im Bundestag oder in einem Landtag seit deren letzter Wahl aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind, können ihre Wahlvorschläge direkt einreichen, ohne Unterstützungsunterschriften vorlegen zu müssen." Für die Wahlvorschläge aller anderen Vereinigungen, die der Wahlausschuss als Parteien anerkannt hat, müssen dem zuständigen Landes- oder Kreiswahlausschuss eine je nach Land variierende Zahl von Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten vorgelegt werden - dies hat die Piratenpartei noch nicht in allen Bundesländern geschafft, in Nordrhein-Westfalen gibt es zudem Schwierigkeiten wegen nicht anerkannter Unterstützungsunterschriften.
..........
http://www.heise.de/newsticker/Piratenp ... ung/142142
Piratenpartei darf bei Bundestagswahl antreten
Meldung vorlesen und MP3-Download
Die Piratenpartei darf bei der Bundestagswahl am 27. September antreten. Der Bundeswahlausschuss billigte ihr laut dpa am Freitag den Status einer Partei zu, damit steht den Piraten der Weg zu einer Kandidatur offen. Die Partei will mit der Forderung nach freiem Zugang zu Wissen und Kultur im Internet in den Bundestag einziehen. Sie hat inzwischen nach eigenen Angaben fast 4400 Mitglieder und 16 Landesverbände. Zudem hat ihr der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss mit seinem Übertritt aus der SPD bis zum Herbst vorübergehend den ersten Parlamentssitz beschert.
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Allerdings betont der Wahlausschuss auch: "Nur Parteien, die im Bundestag oder in einem Landtag seit deren letzter Wahl aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind, können ihre Wahlvorschläge direkt einreichen, ohne Unterstützungsunterschriften vorlegen zu müssen." Für die Wahlvorschläge aller anderen Vereinigungen, die der Wahlausschuss als Parteien anerkannt hat, müssen dem zuständigen Landes- oder Kreiswahlausschuss eine je nach Land variierende Zahl von Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten vorgelegt werden - dies hat die Piratenpartei noch nicht in allen Bundesländern geschafft, in Nordrhein-Westfalen gibt es zudem Schwierigkeiten wegen nicht anerkannter Unterstützungsunterschriften.
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http://www.heise.de/newsticker/Piratenp ... ung/142142
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Re: Die Piratenpartei
also wie ich es gehört habe wird in Bayern kein Problem mit den Unterschriften geben.
Meine Stimme haben sie sicher ;-)
Was glaubt ihr weiviel Prozent drin sind ? Ich geh mal von 1,5 - 2,0% aus in den wählbaren Regionen !
Meine Stimme haben sie sicher ;-)
Was glaubt ihr weiviel Prozent drin sind ? Ich geh mal von 1,5 - 2,0% aus in den wählbaren Regionen !
Re: Die Piratenpartei
ich gehe mal von guten 2,5% aus. auch wenn das am anfang wenig erscheint ist das wichtig für die parteienfinanzierung. geld gibs nämlich nur wenn man ein wahlergebnis von mindestens 0,5% erreicht, und dann zählen halt die anzahl der stimmen, wird aber auch wieder mit einer obergrenze versehen:
http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2009
Parteifinanzierung in €/erhaltene Wahlstimme ?
1. Jede Partei erhält ein Stimmenkonto.
2. Von jeder letzten bundesweiten Wahl (Bundestags- und Europawahlen) mit mindestens 0,5 % Stimmenanteil (gegebenenfalls nur Zweit-/Listenstimmen) werden alle dabei gewonnenen Stimmen dazu addiert.
3. Von jeder letzten Landtagswahl in den 16 Bundesländern mit mindestens 1 % Stimmenanteil (Zweitstimmen bzw. Listenstimmen) werden alle dabei gewonnenen Stimmen dazu addiert.
4. Pro Jahr (Stichtag 15.2.) wird dann über das Stimmenkonto ein Anspruch von 0,85 Euro pro Stimme darin geltend gemacht. (Für die ersten 4 Mio PRO WAHL gibt's pro Stimme 0,85, für jede weitere Stimme »nur« noch 0,70 Euro - nur der Vollständigkeit halber)
5. Pro Euro Spende von natürlichen Personen (bis zu max 3.300 Euro pro Person) gibt es weitere 0,38 Euro.
6. absolute Obergrenze: Die Summe der sich nach dieser Rechnung für eine Partei ergebenden Leistungen über alle Parteien darf 133 Mio Euro nicht überschreiten. Tun sie es dennoch (ist normalerweise immer der Fall), so wird proportional runter gerechnet, bis die Summe genau bei 133 Mio Euro liegt.
7. relative Obergrenze: wie bei gemeinnützigen Vereinen erhalten wir maximal soviel vom Staat, wie wir selbst (durch Mitgliedsbeiträge und Spenden) einnehmen. Das ist für uns die relevanteste Grenze!
8. Maßgeblich für die relative Obergrenze ist der Rechenschaftsbericht des Vorjahres, d.h. für 2009 gelten die Einnahmen von 2008.
9. Abgerechnet wird immer im Jahr darauf, d.h. die Gelder für 2009 kommen erst in 2010.
10. Für das laufende Jahr gibt es vierteljährliche Vorauszahlungen, die sich an den Zahlungen des Vorjahres orientieren, d.h. in 2010 gibt es noch mal das Gleiche, wie 2009 in vier Vorauszahlungen.
http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2009
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Re: Die Piratenpartei
Moin,
ich schätze sie auf 1% bis 1,5 %.
Ich befürchte aber, dass dieser ehemalige SPD-Abgeordnete, gegen den wegen dieser Kinderpornos ermittelt wird, einiges an Sympathie kosten wird.
Ich halte es nicht für klug, das gerade der nun so publik aufgenommen wurde, weil das doch Wasser auf die Mühlen vieler ist, die genau so etwas im Internet bekämpft sehen wollen (meiner Ansicht nach zu Recht; allerdings nicht mit diesen jetzt beschlossenen völlig unsinnigen Methoden)
Tschüss
Jörg
ich schätze sie auf 1% bis 1,5 %.
Ich befürchte aber, dass dieser ehemalige SPD-Abgeordnete, gegen den wegen dieser Kinderpornos ermittelt wird, einiges an Sympathie kosten wird.
Ich halte es nicht für klug, das gerade der nun so publik aufgenommen wurde, weil das doch Wasser auf die Mühlen vieler ist, die genau so etwas im Internet bekämpft sehen wollen (meiner Ansicht nach zu Recht; allerdings nicht mit diesen jetzt beschlossenen völlig unsinnigen Methoden)
Tschüss
Jörg
Re: Die Piratenpartei
NETZREBELLEN IM WAHLKAMPF - Piratenpartei greift offline an
Von Christian Teevs
Eine Splitterpartei macht Furore: Voller Euphorie stürzt sich die Piratenpartei in den Wahlkampf. Nach dem schnellen Erfolg in der Online-Community wollen die Netzpolitiker sich nun auch offline bemerkbar machen. Doch dazu fehlt ihnen einiges - vor allem Geld.
.....
Berlin - "DerPupe" ballt die Faust, er spielt Luftgitarre und kann nicht aufhören zu grinsen. "DerPupe" ist Pirat, in der "Bar 25" am Spreeufer lehnt er am Tresen und genießt die Show. Der 36-Jährige hat eine kurze Hose an und trägt Turnschuhe ohne Socken. Er ist IT-Mitarbeiter bei Gazprom, sein richtiger Name ist Lars Hohl, doch so nenne ihn im Bekanntenkreis niemand, sagt er.
weiter-> http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 48,00.html
Von Christian Teevs
Eine Splitterpartei macht Furore: Voller Euphorie stürzt sich die Piratenpartei in den Wahlkampf. Nach dem schnellen Erfolg in der Online-Community wollen die Netzpolitiker sich nun auch offline bemerkbar machen. Doch dazu fehlt ihnen einiges - vor allem Geld.
.....
Berlin - "DerPupe" ballt die Faust, er spielt Luftgitarre und kann nicht aufhören zu grinsen. "DerPupe" ist Pirat, in der "Bar 25" am Spreeufer lehnt er am Tresen und genießt die Show. Der 36-Jährige hat eine kurze Hose an und trägt Turnschuhe ohne Socken. Er ist IT-Mitarbeiter bei Gazprom, sein richtiger Name ist Lars Hohl, doch so nenne ihn im Bekanntenkreis niemand, sagt er.
weiter-> http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 48,00.html
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Re: Die Piratenpartei
da liegen gin und flat ja gut im trend mit ihren schätzungen:
"Wohl weit unter fünf Prozent" Piratenpartei langfristig dabei
Die Piratenpartei wird nach Einschätzung von Politikwissenschaftlern bei der Bundestagswahl weit unter der Fünf-Prozent-Hürde bleiben.
Sie bekomme möglicherweise ein bis zwei Prozent der Stimmen, sagte Ulrich Sarcinelli in Berlin. Der Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau glaubt aber, dass die Piratenpartei durchaus langfristige Überlebenschancen hat. "Die Tatsache, dass diese Partei in anderen Ländern seit geraumer Zeit existiert, spricht eher dafür, dass sie kein kurzfristiges Phänomen ist", sagte er.
In der Piratenpartei engagieren sich vor allem Internet-Aktivisten, die sich für informationelle Selbstbestimmung und den freien Zugang zu Wissen und Kultur im Internet einsetzen. Bei der Europawahl Anfang Juni erreichte sie in Deutschland bundesweit 0,9 Prozent der Stimmen.
http://www.n-tv.de/politik/politik_wahl ... 75151.html
"Wohl weit unter fünf Prozent" Piratenpartei langfristig dabei
Die Piratenpartei wird nach Einschätzung von Politikwissenschaftlern bei der Bundestagswahl weit unter der Fünf-Prozent-Hürde bleiben.
Sie bekomme möglicherweise ein bis zwei Prozent der Stimmen, sagte Ulrich Sarcinelli in Berlin. Der Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau glaubt aber, dass die Piratenpartei durchaus langfristige Überlebenschancen hat. "Die Tatsache, dass diese Partei in anderen Ländern seit geraumer Zeit existiert, spricht eher dafür, dass sie kein kurzfristiges Phänomen ist", sagte er.
In der Piratenpartei engagieren sich vor allem Internet-Aktivisten, die sich für informationelle Selbstbestimmung und den freien Zugang zu Wissen und Kultur im Internet einsetzen. Bei der Europawahl Anfang Juni erreichte sie in Deutschland bundesweit 0,9 Prozent der Stimmen.
http://www.n-tv.de/politik/politik_wahl ... 75151.html
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Re: Die Piratenpartei
Piratenpartei unterstützt „Hartplatzhelden“ gegen den DFB
Veröffentlicht am 09.09.2009
Die Piratenpartei wird das Hobbyfußballportal Hartplatzhelden.de bei seinem Kampf gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach Kräften unterstützen. Ferner ruft die Piratenpartei alle Parteimitglieder und Bürger zur Bekundung ihrer Solidarität mit den Hartplatzhelden auf – etwa in Form eines Eintrags in der bereits von über 2.400 Unterstützern unterzeichneten Unterschriftenliste auf der Website der Hartplatzhelden.
Unter www.hartplatzhelden.de können Hobbyfußballer ihre Videos und Bilder von Fußballspielen ins Internet stellen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Spiele unterhalb der Oberliga, über die im Fernsehen nicht berichtet wird. Da in der „Bolzplatz-Liga“ jedoch nach Überzeugung vieler Fans der „wahre Fußball“ stattfindet, erfreuen sich die oftmals sehr amüsanten Kurzfilme in der Hartplatzhelden-Community großer Beliebtheit. Einzelne Videos wurden daher von bis zu 40.000 Anhängern des Hobbyfußballs aufgerufen.
Nachdem der DFB die Hartplatzhelden anfangs noch gefördert hatte – unter anderem fungierte Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft, zeitweise als Jurymitglied beim „Tor des Monats“ – änderte der Fußballdachverband vor zwei Jahren seine Meinung. Damals wurden die Hartplatzhelden von einem regionalen Mitgliedsverband des DFB, namentlich dem Württembergischen Fußball-Verband (WFV), auf Unterlassung verklagt. In den ersten beiden Instanzen obsiegte der WFV. Die Hartplatzhelden fügten sich jedoch nicht, sondern gingen in Revision vor den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
Die Piratenpartei wird den Hartplatzhelden bei ihrem Kampf gegen den größten Sportverband Europas helfen. „Hier geht ein mächtiger Verband völlig unnötig mit massivem juristischem Druck gegen drei Privatleute vor, die zahllosen Fußballfans zu mehr Spaß an ihrem Hobby verhelfen. Daher ist das Unterstützen der Hartplatzhelden für uns eine Bürgerpflicht“, erklärt Nicole Hornung, Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei. Dieser Fall zeigt nach Ansicht der Piraten nur allzu deutlich, wie wichtig eine Reform des Urheber- und Verwertungsrechts ist. Jens Seipenbusch, Bundesvorsitzender der Piratenpartei, betont: „Die Hartplatzhelden führen hier geradezu einen Musterprozess.“
Die Hartplatzhelden freuen sich über die Unterstützung durch die mit über 7.700 Mitgliedern siebtgrößte Partei in Deutschland. „Der Amateurfußball gehört nicht den Funktionären, sondern den Spielern, Fans, Vereinen – und irgendwie allen“, sagt Oliver Fritsch. Der für ZEIT online tätige Sportredakteur ist seit 30 Jahren Vereinsfußballer und einer der drei Initiatoren der Hartplatzhelden.
Als entscheidende Motivation, den Kampf um die Freiheit der Hobbyfußball-Videos vor dem BGH fortzusetzen, nennt Thomas Ramge, dass sich Tausende von Fans über das kostenlose Angebot von Videos und Bildern freuen. Neben seinem Einsatz für die Hartplatzhelden ist Ramge vor allem als mehrfach mit Preisen ausgezeichneter Sachbuchautor und Wirtschaftsjournalist bekannt. Und Steffen Wenzel, ebenfalls einer der Hartplatzhelden, ergänzt: „Niemand aus den Vereinen hat an unserem Portal etwas auszusetzen. Niemand aus den Vereinen fühlt sich ausgebeutet. Niemand aus den Vereinen hat den Eindruck, dass wir Vereinen etwas wegnehmen. Niemand aus den Vereinen meint, dass man ihn vor uns schützen müsste – wie DFB-Spitzenfunktionäre behaupten.“
Die Piratenpartei wird die Hartplatzhelden bis zu einem erfolgreichen Ausgang des Kampfs um die Freiheit der Hobbyfußball-Videos unterstützen.
Links:
Solidarität mit Hartplatzhelden bekunden: http://www.hartplatzhelden.de/hartplatz ... rstuetzen/
Statements der Hartplatzhelden zum laufenden Verfahren http://www.hartplatzhelden.de/prozess
Piratenpartei zum Thema Urheber- und Verwertungsrechte http://www.piratenpartei.de/node/217
Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
Verantwortlich für den Versand dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
http://www.piratenpartei.de/Pressemitte ... en_den_DFB
Veröffentlicht am 09.09.2009
Die Piratenpartei wird das Hobbyfußballportal Hartplatzhelden.de bei seinem Kampf gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach Kräften unterstützen. Ferner ruft die Piratenpartei alle Parteimitglieder und Bürger zur Bekundung ihrer Solidarität mit den Hartplatzhelden auf – etwa in Form eines Eintrags in der bereits von über 2.400 Unterstützern unterzeichneten Unterschriftenliste auf der Website der Hartplatzhelden.
Unter www.hartplatzhelden.de können Hobbyfußballer ihre Videos und Bilder von Fußballspielen ins Internet stellen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Spiele unterhalb der Oberliga, über die im Fernsehen nicht berichtet wird. Da in der „Bolzplatz-Liga“ jedoch nach Überzeugung vieler Fans der „wahre Fußball“ stattfindet, erfreuen sich die oftmals sehr amüsanten Kurzfilme in der Hartplatzhelden-Community großer Beliebtheit. Einzelne Videos wurden daher von bis zu 40.000 Anhängern des Hobbyfußballs aufgerufen.
Nachdem der DFB die Hartplatzhelden anfangs noch gefördert hatte – unter anderem fungierte Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft, zeitweise als Jurymitglied beim „Tor des Monats“ – änderte der Fußballdachverband vor zwei Jahren seine Meinung. Damals wurden die Hartplatzhelden von einem regionalen Mitgliedsverband des DFB, namentlich dem Württembergischen Fußball-Verband (WFV), auf Unterlassung verklagt. In den ersten beiden Instanzen obsiegte der WFV. Die Hartplatzhelden fügten sich jedoch nicht, sondern gingen in Revision vor den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
Die Piratenpartei wird den Hartplatzhelden bei ihrem Kampf gegen den größten Sportverband Europas helfen. „Hier geht ein mächtiger Verband völlig unnötig mit massivem juristischem Druck gegen drei Privatleute vor, die zahllosen Fußballfans zu mehr Spaß an ihrem Hobby verhelfen. Daher ist das Unterstützen der Hartplatzhelden für uns eine Bürgerpflicht“, erklärt Nicole Hornung, Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei. Dieser Fall zeigt nach Ansicht der Piraten nur allzu deutlich, wie wichtig eine Reform des Urheber- und Verwertungsrechts ist. Jens Seipenbusch, Bundesvorsitzender der Piratenpartei, betont: „Die Hartplatzhelden führen hier geradezu einen Musterprozess.“
Die Hartplatzhelden freuen sich über die Unterstützung durch die mit über 7.700 Mitgliedern siebtgrößte Partei in Deutschland. „Der Amateurfußball gehört nicht den Funktionären, sondern den Spielern, Fans, Vereinen – und irgendwie allen“, sagt Oliver Fritsch. Der für ZEIT online tätige Sportredakteur ist seit 30 Jahren Vereinsfußballer und einer der drei Initiatoren der Hartplatzhelden.
Als entscheidende Motivation, den Kampf um die Freiheit der Hobbyfußball-Videos vor dem BGH fortzusetzen, nennt Thomas Ramge, dass sich Tausende von Fans über das kostenlose Angebot von Videos und Bildern freuen. Neben seinem Einsatz für die Hartplatzhelden ist Ramge vor allem als mehrfach mit Preisen ausgezeichneter Sachbuchautor und Wirtschaftsjournalist bekannt. Und Steffen Wenzel, ebenfalls einer der Hartplatzhelden, ergänzt: „Niemand aus den Vereinen hat an unserem Portal etwas auszusetzen. Niemand aus den Vereinen fühlt sich ausgebeutet. Niemand aus den Vereinen hat den Eindruck, dass wir Vereinen etwas wegnehmen. Niemand aus den Vereinen meint, dass man ihn vor uns schützen müsste – wie DFB-Spitzenfunktionäre behaupten.“
Die Piratenpartei wird die Hartplatzhelden bis zu einem erfolgreichen Ausgang des Kampfs um die Freiheit der Hobbyfußball-Videos unterstützen.
Links:
Solidarität mit Hartplatzhelden bekunden: http://www.hartplatzhelden.de/hartplatz ... rstuetzen/
Statements der Hartplatzhelden zum laufenden Verfahren http://www.hartplatzhelden.de/prozess
Piratenpartei zum Thema Urheber- und Verwertungsrechte http://www.piratenpartei.de/node/217
Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
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Re: Die Piratenpartei
Ein Pirat rutscht auf einer Bananenschale aus. Frau Merkel ist zufällig in der Nähe und hilft ihm auf. „Jetzt müssen sie mich aber auch wählen“ sagt sie. Der Pirat antwortet: „Auf keinen Fall, Ich bin auf den Hintern gefallen und nicht auf den Kopf“ 

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Re: Die Piratenpartei
1,9% für diePiraten, da war ich doch mit meiner Prognose gar nicht schlecht !
Und eine soliede Schwarz-Gelbe Regierung ( in 4 Jahren ist es dann ne Gelb-Schwarze ;-) ) find ich als Ex JuLis Mitglied auch ganz Schnitte.
Schau mer mal welche Posten die FDP bezieht... bin für Außen,Wirtschaft und Bildung !
Wenn ich keine 50$ beim Poker in den Sand gesetzt hätte hätte es ein perfekter Tag für Deutschland werden können.
Und eine soliede Schwarz-Gelbe Regierung ( in 4 Jahren ist es dann ne Gelb-Schwarze ;-) ) find ich als Ex JuLis Mitglied auch ganz Schnitte.
Schau mer mal welche Posten die FDP bezieht... bin für Außen,Wirtschaft und Bildung !
Wenn ich keine 50$ beim Poker in den Sand gesetzt hätte hätte es ein perfekter Tag für Deutschland werden können.
Re: Die Piratenpartei
... und das nachdem uns der Neoliberalismus in die laufende Krise geführt hat.
Mal sehen ob Frau Merkel (die ja mal als Aushängeschild des Neol. bei der CDU galt) in den letzten Jahren was dazugelernt hat, die Hoffnung hab ich pers. noch nicht aufgegeben.
Obs noch gute Tage für Deutschland gibt, mag man bei den bildzeitungsgeschwängerten Köpfen beim Durchschnittsproll doch eher bezweifeln.
Da stellt sich am Montag nach der Wahl doch jemand ernsthaft im Handelsblatt hin (von einem Industrielobbyverband, habs grad vergessen wer) und erzählt zum durchwachsenen Einzelergebnis der CDU, die Merkel wäre zusehr in die Nähe der SPD gerückt mit der Übernahme der Forderung einer Börsenumsatzsteuer, das hätte sie dann runtergezogen. Zum totlachen, klar haben alle Schwarzgelb gewählt, weil sie unbedingt die Abwesenheit der Börsenumsatzsteuer herbeiführen wollten, lolz.

Mal sehen ob Frau Merkel (die ja mal als Aushängeschild des Neol. bei der CDU galt) in den letzten Jahren was dazugelernt hat, die Hoffnung hab ich pers. noch nicht aufgegeben.
Obs noch gute Tage für Deutschland gibt, mag man bei den bildzeitungsgeschwängerten Köpfen beim Durchschnittsproll doch eher bezweifeln.
Da stellt sich am Montag nach der Wahl doch jemand ernsthaft im Handelsblatt hin (von einem Industrielobbyverband, habs grad vergessen wer) und erzählt zum durchwachsenen Einzelergebnis der CDU, die Merkel wäre zusehr in die Nähe der SPD gerückt mit der Übernahme der Forderung einer Börsenumsatzsteuer, das hätte sie dann runtergezogen. Zum totlachen, klar haben alle Schwarzgelb gewählt, weil sie unbedingt die Abwesenheit der Börsenumsatzsteuer herbeiführen wollten, lolz.

"Heute gilt es für löblich, gegen den Strom zu schwimmen, aber das sind nur Pissrinnen." - Ernst Jünger
Re: Die Piratenpartei
Obs noch gute Tage für Deutschland gibt, mag man bei den bildzeitungsgeschwängerten Köpfen beim Durchschnittsproll doch eher bezweifeln.
besser hätte man es nicht schreiben können....

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Re: Die Piratenpartei
hier gibs ein kostenloses ebook über die piratenpartei:
http://www.chip.de/downloads/Gratis-E-B ... 76336.html
Gratis-E-Book: Die Piratenpartei
http://www.chip.de/downloads/Gratis-E-B ... 76336.html
Gratis-E-Book: Die Piratenpartei
Die Piratenpartei: Entstehung, Forderungen und Perspektiven der Bewegung (E-Book)
Die Piratenpartei kapert mehr und mehr Stimmen. Das kostenlose E-Book erklärt Entstehung, Forderungen und Perspektiven der Partei.
Die Piratenpartei begeistert mit ihren Forderungen "Freies Wissen für alle, kostenloser Zugang zu allem Wissen, Umgestaltung des Urheberrechtes" besonders junge Menschen im Netz.
Wer aber steckt hinter der Partei, was sind ihre Forderungen und vor allem wie entstand die Bewegung? Diese Fragen beantwortet Henning Bartels auf knapp 300 Seiten. Der Contumax-Verlag bietet das Buch gedruckt für 20 Euro an.
Fazit: Mit der Parole "Klarmachen zum Ändern" trat die Piratenpartei zur Wahl an - es reichte für einen Achtungserfolg. Wie es mit der Partei weitergeht, erklärt Henning Bartels.
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Re: Die Piratenpartei
Auf dem Weg liegen auch Steine
Veröffentlicht am 10. Mai 2010
Nach einem spannenden Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen liegt nun das Ergebnis vor. Auch wenn die Piratenpartei mit 1,5 % hinter den Resultaten der letzten Bundestagswahl liegt, sind die PIRATEN erneut die stärkste der außerparlamentarischen Parteien und die Hürde für die Erstattung der Wahlkampfkosten wurde erfolgreich genommen. Die Piratenpartei dankt allen Wahlkämpfern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und den Wählern für ihr Vertrauen.
Das Wahlziel wurde zwar verfehlt, aber es bildet einen Grundstein für die weitere Parteiarbeit. Die Piraten werden die Ergebnisse der Wahl in den kommenden Wochen gewissenhaft analysieren. Es gilt, unser Profil zu schärfen und uns auch weiterhin in transparenter Art mit aller Kraft für Bürgerrechte, die Stärkung des demokratischen Systems, freies Wissen und transparente Politik einzusetzen.
»Die Piraten in NRW hatten eine denkbare schwierige Ausgangssituation«, sagt Andreas Popp, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland. »Die Ergebnisse der großen Parteien waren bis zum Wahlsonntag völlig offen. Viele Wähler haben deshalb sicher taktischen Überlegungen den Vorrang gegeben. Umso schöner ist es zu sehen, dass unsere Stammwählerschaft zu uns gehalten hat.«
http://web.piratenpartei.de/10-05-10-Au ... uch-Steine
Veröffentlicht am 10. Mai 2010
Nach einem spannenden Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen liegt nun das Ergebnis vor. Auch wenn die Piratenpartei mit 1,5 % hinter den Resultaten der letzten Bundestagswahl liegt, sind die PIRATEN erneut die stärkste der außerparlamentarischen Parteien und die Hürde für die Erstattung der Wahlkampfkosten wurde erfolgreich genommen. Die Piratenpartei dankt allen Wahlkämpfern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und den Wählern für ihr Vertrauen.
Das Wahlziel wurde zwar verfehlt, aber es bildet einen Grundstein für die weitere Parteiarbeit. Die Piraten werden die Ergebnisse der Wahl in den kommenden Wochen gewissenhaft analysieren. Es gilt, unser Profil zu schärfen und uns auch weiterhin in transparenter Art mit aller Kraft für Bürgerrechte, die Stärkung des demokratischen Systems, freies Wissen und transparente Politik einzusetzen.
»Die Piraten in NRW hatten eine denkbare schwierige Ausgangssituation«, sagt Andreas Popp, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland. »Die Ergebnisse der großen Parteien waren bis zum Wahlsonntag völlig offen. Viele Wähler haben deshalb sicher taktischen Überlegungen den Vorrang gegeben. Umso schöner ist es zu sehen, dass unsere Stammwählerschaft zu uns gehalten hat.«
http://web.piratenpartei.de/10-05-10-Au ... uch-Steine
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Re: Die Piratenpartei
Piratenpartei streitet über ihren Kurs
Mit dem Aufwärtstrend ist es erst einmal vorbei. Bislang schaffte es die Piratenpartei, stetig ihr Wahlergebnis zu verbessern. Bei der Bundestagswahl 2009 fuhr sie mit zwei Prozent ihr bis dahin bestes Ergebnis ein. Am Sonntag reichte es bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl nur für 1,5 Prozent. Die Anfangseuphorie der Politikneulinge, die sich vor allem Themen rund um das Internet widmen, bekam damit einen Dämpfer. Die Piraten drohen sich in parteiinternen Streitereien zu verlieren, die auch den Bundesparteitag an diesem Wochenende im rheinland-pfälzischen Bingen dominieren dürfen.
Die 2006 gegründete Partei erlebte im vergangenen Jahr ein erstaunliches Wachstum: Die Mitgliederzahlen schnellten von rund 1000 zum Jahresbeginn auf knapp 12.000 zwölf Monate später hoch. Dabei brachte den Piraten vor allem auch die von der damaligen schwarz-roten Bundesregierung geplante Sperrung von kinderpornografischen Internet-Seiten Zulauf. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien traf die Piratenpartei den Nerv der jungen, bis dahin als weitgehend unpolitisch geltenden Internet-Gemeinde. Keine andere Splitterpartei bekam auch deshalb vor der Bundestagswahl so viel mediales Interesse.
Seit der Bundestagswahl ist es jedoch merklich ruhiger um die Piraten geworden. Einigen Anhängern geht die Entwicklung der Partei viel zu langsam voran. Intern streiten die Mitglieder vor allem um zwei Dinge: die programmatische Ausrichtung und die Einbindung der gewachsenen Anhängerschar, wobei der basisdemokratische Anspruch nicht auf der Strecke bleiben soll. Parteichef Jens Seipenbusch (41) sieht die größte Herausforderung darin, sich untereinander nicht zu entzweien. "Solange wir uns nicht so zerstreiten, dass die Partei zerfällt, werden wir langfristig auch Erfolg haben."
Die Piraten wollen ihre Augen nun auf die Landtagswahlen richten, die im kommenden Jahr – unter anderem in Baden-Württemberg, Berlin und Rheinland-Pfalz – anstehen. Die Kernthemen der Piraten drehen sich bislang vor allem um Bürgerrechte im digitalen Zeitalter, Informationsfreiheit, Datenschutz, Urheberrechte und Bildung. Andere Themen haben – wenn überhaupt – eine nachrangige Bedeutung. Nach Ansicht von Seipenbusch soll das vorerst auch so bleiben: "Wenn wir die Kernthemen nicht in den Vordergrund stellen, dann stellen wir letztendlich die Existenzfrage für die Piratenpartei."
Für den Bundesparteitag liegen aber schon zahlreiche Anträge zur Ergänzung des Parteiprogramms vor. Sie reichen von einem "Recht auf einen selbstbestimmten Tod" über die "Entkriminalisierung von Marihuana" bis hin zur Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Ohne ein umfassendes Parteiprogramm sehen Politologen wenig Chancen für die Piraten, ihre Wählerbasis zu vergrößern. Für den Politikwissenschaftler Jens Walther von der Universität Düsseldorf ist die Piratenpartei noch eine Ein-Themen-Partei: "Sie hat kein umfassendes Parteiprogramm und kann deshalb nicht alle Bevölkerungsgruppen ansprechen."
Sollte sich der thematische Fokus der Partei deutlich verschieben, will Seipenbusch nicht für eine weitere Amtszeit als Vorsitzender antreten. Er hat bereits einige Gegenkandidaten für das Amt als Parteichef. Einige Piraten werfen der gegenwärtigen Parteispitze vor allem eine mangelhafte Kommunikation mit der Basis vor. Über die künftige Organisation der Parteistrukturen wird heiß diskutiert.
Zu dem Parteitag werden rund 1000 Mitglieder erwartet – also etwa zehn Prozent der Mitglieder. "Das ist natürlich auch organisatorisch und finanziell eine ganz schöne Herausforderung für uns", sagt Seipenbusch. Und er glaubt: "Das werden wir bei dem jetzigen Wachstum in den nächsten Jahren nicht so weitermachen können." (Bettina Grachtrup, dpa) / (vbr)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 98320.html
Mit dem Aufwärtstrend ist es erst einmal vorbei. Bislang schaffte es die Piratenpartei, stetig ihr Wahlergebnis zu verbessern. Bei der Bundestagswahl 2009 fuhr sie mit zwei Prozent ihr bis dahin bestes Ergebnis ein. Am Sonntag reichte es bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl nur für 1,5 Prozent. Die Anfangseuphorie der Politikneulinge, die sich vor allem Themen rund um das Internet widmen, bekam damit einen Dämpfer. Die Piraten drohen sich in parteiinternen Streitereien zu verlieren, die auch den Bundesparteitag an diesem Wochenende im rheinland-pfälzischen Bingen dominieren dürfen.
Die 2006 gegründete Partei erlebte im vergangenen Jahr ein erstaunliches Wachstum: Die Mitgliederzahlen schnellten von rund 1000 zum Jahresbeginn auf knapp 12.000 zwölf Monate später hoch. Dabei brachte den Piraten vor allem auch die von der damaligen schwarz-roten Bundesregierung geplante Sperrung von kinderpornografischen Internet-Seiten Zulauf. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien traf die Piratenpartei den Nerv der jungen, bis dahin als weitgehend unpolitisch geltenden Internet-Gemeinde. Keine andere Splitterpartei bekam auch deshalb vor der Bundestagswahl so viel mediales Interesse.
Seit der Bundestagswahl ist es jedoch merklich ruhiger um die Piraten geworden. Einigen Anhängern geht die Entwicklung der Partei viel zu langsam voran. Intern streiten die Mitglieder vor allem um zwei Dinge: die programmatische Ausrichtung und die Einbindung der gewachsenen Anhängerschar, wobei der basisdemokratische Anspruch nicht auf der Strecke bleiben soll. Parteichef Jens Seipenbusch (41) sieht die größte Herausforderung darin, sich untereinander nicht zu entzweien. "Solange wir uns nicht so zerstreiten, dass die Partei zerfällt, werden wir langfristig auch Erfolg haben."
Die Piraten wollen ihre Augen nun auf die Landtagswahlen richten, die im kommenden Jahr – unter anderem in Baden-Württemberg, Berlin und Rheinland-Pfalz – anstehen. Die Kernthemen der Piraten drehen sich bislang vor allem um Bürgerrechte im digitalen Zeitalter, Informationsfreiheit, Datenschutz, Urheberrechte und Bildung. Andere Themen haben – wenn überhaupt – eine nachrangige Bedeutung. Nach Ansicht von Seipenbusch soll das vorerst auch so bleiben: "Wenn wir die Kernthemen nicht in den Vordergrund stellen, dann stellen wir letztendlich die Existenzfrage für die Piratenpartei."
Für den Bundesparteitag liegen aber schon zahlreiche Anträge zur Ergänzung des Parteiprogramms vor. Sie reichen von einem "Recht auf einen selbstbestimmten Tod" über die "Entkriminalisierung von Marihuana" bis hin zur Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Ohne ein umfassendes Parteiprogramm sehen Politologen wenig Chancen für die Piraten, ihre Wählerbasis zu vergrößern. Für den Politikwissenschaftler Jens Walther von der Universität Düsseldorf ist die Piratenpartei noch eine Ein-Themen-Partei: "Sie hat kein umfassendes Parteiprogramm und kann deshalb nicht alle Bevölkerungsgruppen ansprechen."
Sollte sich der thematische Fokus der Partei deutlich verschieben, will Seipenbusch nicht für eine weitere Amtszeit als Vorsitzender antreten. Er hat bereits einige Gegenkandidaten für das Amt als Parteichef. Einige Piraten werfen der gegenwärtigen Parteispitze vor allem eine mangelhafte Kommunikation mit der Basis vor. Über die künftige Organisation der Parteistrukturen wird heiß diskutiert.
Zu dem Parteitag werden rund 1000 Mitglieder erwartet – also etwa zehn Prozent der Mitglieder. "Das ist natürlich auch organisatorisch und finanziell eine ganz schöne Herausforderung für uns", sagt Seipenbusch. Und er glaubt: "Das werden wir bei dem jetzigen Wachstum in den nächsten Jahren nicht so weitermachen können." (Bettina Grachtrup, dpa) / (vbr)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 98320.html
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Die Piratenpartei Rheinland-Pfalz braucht deine Unterschrift
Die Piratenpartei Rheinland-Pfalz braucht deine Unterschrift!
Auf dem letzten Landesparteitag am 27. Juni hat die Piratenpartei Rheinland-Pfalz eine Landesliste für die Landtagswahl 2011 aufgestellt. Jetzt benötigen wir deine Unterschrift, um zur Wahl zugelassen zu werden!
Was bedeutet meine Unterschrift?
Mit deiner Unterschrift erklärst du deine Zustimmung, die Piratenpartei Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl 2011 zuzulassen. Du erklärst dich damit weder bereit, der Piratenpartei beizutreten, noch gibst du damit eine Verpflichtung ab, die Piratenpartei zu wählen. Wenn du und noch 2039 andere Wähler unterschreiben, so wird die Piratenpartei zur Landtagswahl 2011 antreten dürfen!
Willst du also die Piratenpartei auf dem Wahlzettel sehen, so lade dir PDF dieses Unterstützungsformular herunter und drucke es aus. Anschließend musst du es ausfüllen sowie handschriftlich und persönlich unterschreiben. Beachte bitte dabei, dass der untere Teil "Bescheinigung über das Stimmrecht" von deiner zuständigen Behörde ausgefüllt werden muss. Diese Bescheinigung ist ebenso wichtig wie deine Unterschrift: damit wird bestätigt, dass du zum Zeitpunkt der Unterschrift das Wahlrecht für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 27. März 2011 besitzt. Wir würden dich bitten, diese Bescheinigung selber einzuholen, falls du Zeit dafür hast. Dazu musst du den unteren Teil des Formulars von deiner zuständigen Verbandsgemeindeverwaltung (Rathaus bei kreisfreien Städten) - je nach Zuständigkeit vom Wahlbüro oder vom Bürgeramt - ausfüllen lassen. Sollte dir dies nicht möglich sein, so werden wir das für dich erledigen.
Was geschieht mit meinen Daten?
Deine persönlichen Daten werden ausschließlich für die Bescheinigung deiner Wählbarkeit verwendet. Zu sehen bekommen deine Daten lediglich vertrauenswürdige Personen, also Verwaltungsmitarbeiter der Gemeinde, der Landeswahlleiter und wenige Vorstandsmitglieder der Piratenpartei oder vergleichbare Vertrauenspersonen, welche die Sammelstellen betreuen und die eine Datenschutzerklärung abgegeben haben.
Wer darf unterschreiben?
Jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, das Wahlrecht besitzt, seine Hauptwohnung seit mindestens 3 Monaten in Rheinland-Pfalz hat und noch keine andere Partei oder Wählergruppe unterstützt hat.
Wohin mit dem ausgefüllten Formular?
Wir richten gerade Sammelstellen in ganz Rheinland-Pfalz ein. Der entsprechenden Sammelstelle für deine Region solltest du bevorzugt deine Unterschrift zukommen lassen. Wenn es keine Sammelstelle für deine Region gibt, so schicke deine Unterschrift bitte direkt an den Landesverband:
Piratenpartei Deutschland
Landesverband Rheinland-Pfalz
Postfach 201251
56012 Koblenz
Wen unterstütze ich?
Du unterstützt mit den PIRATEN eine freiheitliche, demokratische Partei, die sich u.a. für Privatsphäre, Bürgerrechte, Datenschutz, freien Zugang zu Wissen und Bildung sowie für die Reform des Urheberrechts einsetzt. Diese Ziele werden von folgenden PIRATEN auf unserer Landesliste vertreten:
1. Angelo Veltens
2. Antje Krause
3. Heiko Müller
4. Maik Nauheim
5. Ansgar Veltens
6. Xander Dorn
7. Roman Schmitt
8. Christoph Löhr
9. Sebastian Kratz
10. Jochen Schäfer
11. Timo Lindemann
12. Silvan Stein
13. Martin Klöckner
14. Matthias Heppner
15. Marcus Bach
16. Lars Matti
Wo bekomme ich weitere Informationen über die Piratenpartei?
Unser Wahlprogramm für die Landtagswahl 2011 findest du hier. Unsere Ziele haben wir in unserem Parteiprogramm definiert (Kurzform). Bei allen weiteren Fragen, schreib uns einfach eine email an kontakt [at] piraten-rlp.de
http://www.piraten-rlp.de/index.php/mit ... swahl-2011
Auf dem letzten Landesparteitag am 27. Juni hat die Piratenpartei Rheinland-Pfalz eine Landesliste für die Landtagswahl 2011 aufgestellt. Jetzt benötigen wir deine Unterschrift, um zur Wahl zugelassen zu werden!
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2. Antje Krause
3. Heiko Müller
4. Maik Nauheim
5. Ansgar Veltens
6. Xander Dorn
7. Roman Schmitt
8. Christoph Löhr
9. Sebastian Kratz
10. Jochen Schäfer
11. Timo Lindemann
12. Silvan Stein
13. Martin Klöckner
14. Matthias Heppner
15. Marcus Bach
16. Lars Matti
Wo bekomme ich weitere Informationen über die Piratenpartei?
Unser Wahlprogramm für die Landtagswahl 2011 findest du hier. Unsere Ziele haben wir in unserem Parteiprogramm definiert (Kurzform). Bei allen weiteren Fragen, schreib uns einfach eine email an kontakt [at] piraten-rlp.de
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Re: Die Piratenpartei
Piratenpartei in der Krise - Klar zum Kentern
Keiner hatte damit gerechnet. Vor einem Jahr holten die Piraten bei der Bundestagswahl mehr als zwei Prozent, träumten vom baldigen Einzug ins Parlament - aus und vorbei. Jetzt streitet die Partei nur noch mit sich selbst. Die Geschichte eines Niedergangs.
Berlin - Der IT-Verwalter der Juristen an der Uni Münster fristet ein unauffälliges Dasein. Sein Büro liegt versteckt im sechsten Stock, hier sitzt er werktags von neun bis fünf vor zwei Bildschirmen. Nichts in dem kargen Raum deutet darauf hin, dass Jens Seipenbusch, 42, Parteichef ist. Genauer: Chef der Piratenpartei, die bei der Bundestagswahl 2009 zwei Prozent der Wählerstimmen holte.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 03,00.html
Keiner hatte damit gerechnet. Vor einem Jahr holten die Piraten bei der Bundestagswahl mehr als zwei Prozent, träumten vom baldigen Einzug ins Parlament - aus und vorbei. Jetzt streitet die Partei nur noch mit sich selbst. Die Geschichte eines Niedergangs.
Berlin - Der IT-Verwalter der Juristen an der Uni Münster fristet ein unauffälliges Dasein. Sein Büro liegt versteckt im sechsten Stock, hier sitzt er werktags von neun bis fünf vor zwei Bildschirmen. Nichts in dem kargen Raum deutet darauf hin, dass Jens Seipenbusch, 42, Parteichef ist. Genauer: Chef der Piratenpartei, die bei der Bundestagswahl 2009 zwei Prozent der Wählerstimmen holte.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 03,00.html
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Re: Die Piratenpartei
Neuausrichtung - Piratenpartei spielt SPD
Internet ist (doch) nicht alles: Die Piratenpartei hat sich auf ihrem Parteitag in Chemnitz neuer Politikfelder angenommen. Nun gibt es Forderungen zur Sozialpolitik, zu Bildungsthemen und zum Arbeitsmarkt - die sehr rot-grün klingen und in der Partei umstritten sind.
Hamburg/Chemnitz - Familienförderung, Tierschutz, bedingungsloses Grundeinkommen - vier Jahre nach ihrer Gründung hat die Piratenpartei sich auf ihrem Parteitag in Chemnitz thematisch weiter geöffnet. Bis dahin hatten sich die Piraten auf Internet-Themen konzentriert - auf ihrem Treffen im März blockierten sie sich basisdemokratisch selbst und waren einer inhaltlichen Festlegung noch aus dem Weg gegangen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 36,00.html
Internet ist (doch) nicht alles: Die Piratenpartei hat sich auf ihrem Parteitag in Chemnitz neuer Politikfelder angenommen. Nun gibt es Forderungen zur Sozialpolitik, zu Bildungsthemen und zum Arbeitsmarkt - die sehr rot-grün klingen und in der Partei umstritten sind.
Hamburg/Chemnitz - Familienförderung, Tierschutz, bedingungsloses Grundeinkommen - vier Jahre nach ihrer Gründung hat die Piratenpartei sich auf ihrem Parteitag in Chemnitz thematisch weiter geöffnet. Bis dahin hatten sich die Piraten auf Internet-Themen konzentriert - auf ihrem Treffen im März blockierten sie sich basisdemokratisch selbst und waren einer inhaltlichen Festlegung noch aus dem Weg gegangen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 36,00.html
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Re: Die Piratenpartei
[l] Endlich tut mal jemand was gegen die GEMA: Die Piraten veröffentlichen ein freies Liederbuch für die Adventszeit. Ich finde das sehr witzig, weil was die GEMA da tut, armen Kindern das Geld aus der Tasche zu ziehen versuchen. Die Piraten bekämpfen GEMA-Piraterie.
http://blog.fefe.de/?ts=b208a872
http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/ ... lieder-588
komme gerade nicht auf die seite, scheint überlastet zu sein....
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Re: Die Piratenpartei
Die Piratenpartei braucht Deine Unterstützung!
Veröffentlicht am 5. November 2010
Immer wenn die PIRATEN zu einer Wahl antreten wollen, gilt es für uns als (noch) nicht im Parlament vertretene Partei eine erste wichtige Hürde zu nehmen: die Zulassung zur Wahl - und dafür müssen wir jeweils Unterstützungsunterschriften (UU) sammeln. Die Hilfe aller Piraten, auch aus anderen Bundesländern, ist dabei sehr wichtig.
In folgenden Bundesländern brauchen wir derzeit UU für eine anstehende Wahl:
Sachsen-Anhalt: 20. März 2011, Landtagswahl
Deadline: 31. Januar 2011
- Landesliste: 1.000 Unterschriften
- pro Direktkandidat: 100 Unterschriften
Formular: http://www.piraten-lsa.de/unterstuetzun ... e-ltw-2011
Baden-Württemberg: 27. März 2011, Landtagswahl
Deadline: 27. Januar 2011
- insgesamt 10.500 Unterschriften = 150 pro Direktkandidat (keine Landesliste wegen des Wahlsystems)
Formulare: http://ltw.piraten-bw.de
Rheinland-Pfalz: 27. März 2011, Landtagswahl
Deadline: 3. Februar 2011
- Landesliste: 2.040 Unterschriften
- pro Direktkandidat: 50 bis 200 Unterschriften
Formular Landesliste: http://www.piratenpartei-rlp.de/images/ ... igital.pdf
Formular Direktkandidaten: http://www.piratenpartei-rlp.de/index.p ... swahl-2011
Hessen: 27. März 2011, Kommunalwahlen
Deadline: 20. Januar 2011
- je nach Stadt zwischen 142 und 188 Unterschriften
Formulare: http://wiki.piratenpartei.de/HE:Kommunalwahl2011
Bremen: 22. Mai 2011, Bürgerschaft (Landtag), Stadtbürgerschaft (Bremen), Beiräte (Bremen), Stadtverordnetenversammlung (Bremerhaven)
Deadline: unbekannt
- Bürgerschaftsliste: 400 Unterschriften
- Bremerhaven ca. 80 Unterschriften
Formulare: http://wiki.piratenpartei.de/HB:Untersc ... mlung_2011
Veröffentlicht am 5. November 2010
Immer wenn die PIRATEN zu einer Wahl antreten wollen, gilt es für uns als (noch) nicht im Parlament vertretene Partei eine erste wichtige Hürde zu nehmen: die Zulassung zur Wahl - und dafür müssen wir jeweils Unterstützungsunterschriften (UU) sammeln. Die Hilfe aller Piraten, auch aus anderen Bundesländern, ist dabei sehr wichtig.
In folgenden Bundesländern brauchen wir derzeit UU für eine anstehende Wahl:
Sachsen-Anhalt: 20. März 2011, Landtagswahl
Deadline: 31. Januar 2011
- Landesliste: 1.000 Unterschriften
- pro Direktkandidat: 100 Unterschriften
Formular: http://www.piraten-lsa.de/unterstuetzun ... e-ltw-2011
Baden-Württemberg: 27. März 2011, Landtagswahl
Deadline: 27. Januar 2011
- insgesamt 10.500 Unterschriften = 150 pro Direktkandidat (keine Landesliste wegen des Wahlsystems)
Formulare: http://ltw.piraten-bw.de
Rheinland-Pfalz: 27. März 2011, Landtagswahl
Deadline: 3. Februar 2011
- Landesliste: 2.040 Unterschriften
- pro Direktkandidat: 50 bis 200 Unterschriften
Formular Landesliste: http://www.piratenpartei-rlp.de/images/ ... igital.pdf
Formular Direktkandidaten: http://www.piratenpartei-rlp.de/index.p ... swahl-2011
Hessen: 27. März 2011, Kommunalwahlen
Deadline: 20. Januar 2011
- je nach Stadt zwischen 142 und 188 Unterschriften
Formulare: http://wiki.piratenpartei.de/HE:Kommunalwahl2011
Bremen: 22. Mai 2011, Bürgerschaft (Landtag), Stadtbürgerschaft (Bremen), Beiräte (Bremen), Stadtverordnetenversammlung (Bremerhaven)
Deadline: unbekannt
- Bürgerschaftsliste: 400 Unterschriften
- Bremerhaven ca. 80 Unterschriften
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Re: Die Piratenpartei
Landtagswahlen: Piratenpartei mit Achtungserfolg
Die Landtagswahlen am vergangenen Sonntag brachten der Piratenpartei in Baden-Württemberg, wo es demnächst wohl einen grünen Ministerpräsidenten geben wird, aber auch in Rheinland-Pfalz einen Achtungserfolg. In beiden Bundesländern konnten die Piraten vor allem bei jüngeren Wählern punkten.
In Baden-Württemberg konnte die Piratenpartei auf Anhieb 2,1 Prozent der Stimmen erreichen; bei der Landtagswahl 2006 war die Partei, die vor allem netzpolitische Themen auf der Agenda hat, noch nicht angetreten.
In Rheinland-Pfalz, wo der bislang alleinregierende SPD-Ministerpräsident Kurt Beck künftig mit den Grünen als Koalitionspartner rechnen muss, erreichte die Piratenpartei 1,6 Prozent der Stimmen. Auch hier waren die Piraten zum ersten Mal bei Landtagswahlen angetreten.
[Update]:
Bei den Kommunalwahlen in Hessen, die parallel zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz stattfanden, schaffte die Piratenpartei den Einzug in einige Stadtversammlungen und Kreistage. Nach Angaben der Piratenpartei , die sich auf das vorläufige Ergebniss der Kommunalwahlen bezieht, stellt man unter anderem in Frankfurt und Darmstadt 2 Stadtabgeordnete. Insgesamt sitzen 13 Piraten in Stadtparlamenten, 13 Piraten in Kreistagen und ein Pirat in einer Gemeindeversammlung. (jk)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 15970.html
Die Landtagswahlen am vergangenen Sonntag brachten der Piratenpartei in Baden-Württemberg, wo es demnächst wohl einen grünen Ministerpräsidenten geben wird, aber auch in Rheinland-Pfalz einen Achtungserfolg. In beiden Bundesländern konnten die Piraten vor allem bei jüngeren Wählern punkten.
In Baden-Württemberg konnte die Piratenpartei auf Anhieb 2,1 Prozent der Stimmen erreichen; bei der Landtagswahl 2006 war die Partei, die vor allem netzpolitische Themen auf der Agenda hat, noch nicht angetreten.
In Rheinland-Pfalz, wo der bislang alleinregierende SPD-Ministerpräsident Kurt Beck künftig mit den Grünen als Koalitionspartner rechnen muss, erreichte die Piratenpartei 1,6 Prozent der Stimmen. Auch hier waren die Piraten zum ersten Mal bei Landtagswahlen angetreten.
[Update]:
Bei den Kommunalwahlen in Hessen, die parallel zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz stattfanden, schaffte die Piratenpartei den Einzug in einige Stadtversammlungen und Kreistage. Nach Angaben der Piratenpartei , die sich auf das vorläufige Ergebniss der Kommunalwahlen bezieht, stellt man unter anderem in Frankfurt und Darmstadt 2 Stadtabgeordnete. Insgesamt sitzen 13 Piraten in Stadtparlamenten, 13 Piraten in Kreistagen und ein Pirat in einer Gemeindeversammlung. (jk)
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