Call or Fold?
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- guso0159
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Call or Fold?
Tach auch ...
Folgende Situation gilt es zu beurteilen. Table with 6 Players, Blinds 1/2$.
UTG (Jc Tc) call, Rest fold, Button raise to 6$, SB fold, BB call, UTG call. Pot: 19$
Flop: 9c Qc Ts
BB check, UTG check, Button goes all-in (37$). BB fold ...
Was macht UTG (54$) mit dieser Hand?
Folgende Situation gilt es zu beurteilen. Table with 6 Players, Blinds 1/2$.
UTG (Jc Tc) call, Rest fold, Button raise to 6$, SB fold, BB call, UTG call. Pot: 19$
Flop: 9c Qc Ts
BB check, UTG check, Button goes all-in (37$). BB fold ...
Was macht UTG (54$) mit dieser Hand?
See you at all tables ...
Regards, guso0159
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- the mind
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ich hätte nach dem flop auch nicht gecheckt, aber jetzt würde ich auf jeden fall callen!
ich möchte den sehen der diese hand auf dem level folded!
gegen AKs, AA und KK bist du favorit, gegen diverse sets bist du leicht hinten und nur KJ oder J8 würden dich erstmal schlecht aussehen lassen.
ich möchte den sehen der diese hand auf dem level folded!
gegen AKs, AA und KK bist du favorit, gegen diverse sets bist du leicht hinten und nur KJ oder J8 würden dich erstmal schlecht aussehen lassen.Poker... I hardly even know her!
ich weiß nicht ob ich alles richtig verstehe, aber ich sehe es so, daß der AllIn Geher $37 setzt ?
das bedeutet doch, daß im Siegfalle ein Pott von $37 + $37 + $19 eingefahren werden würde,
das ist doch 2,5 mal der zu bringende Einsatz. Meiner Meinung nach ist das doch das entscheidende
und natürlich die von The Mind dargelegten Überlegungen.
Wenn man bei BB $2 nur $37 am Tisch hat, muß man sich fragen, was man für eine Strategie
spielen will (bei $59 auch).
Ich spiele z.B. JT bei SNG's nur in der Anfangsphase gegen mehrere Gegner, weil ich da bei Draws
an Flop und Turn noch gut mitgehen kann bei zu erwartenden dicken Pötten.
Ist jedoch der BB im Vergleich zur Stackgröße zu hoch, dann ist auch der Pott am Flop
schon hoch und man kann bei Draws kaum mitgehen, ohne einen dicken Bruchteil des Stacks zu riskieren.
das bedeutet doch, daß im Siegfalle ein Pott von $37 + $37 + $19 eingefahren werden würde,
das ist doch 2,5 mal der zu bringende Einsatz. Meiner Meinung nach ist das doch das entscheidende
und natürlich die von The Mind dargelegten Überlegungen.
Wenn man bei BB $2 nur $37 am Tisch hat, muß man sich fragen, was man für eine Strategie
spielen will (bei $59 auch).
Ich spiele z.B. JT bei SNG's nur in der Anfangsphase gegen mehrere Gegner, weil ich da bei Draws
an Flop und Turn noch gut mitgehen kann bei zu erwartenden dicken Pötten.
Ist jedoch der BB im Vergleich zur Stackgröße zu hoch, dann ist auch der Pott am Flop
schon hoch und man kann bei Draws kaum mitgehen, ohne einen dicken Bruchteil des Stacks zu riskieren.
Ich hend leidr no koi Avadar
- Axl Foley
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- Registriert: Sonntag 6. August 2006, 12:32
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hm
hängt auch ein bißchen von der persönlichen Einschätzung vom Button-Player ab denke ich. So spontan würde ich auch in Erwägung ziehen, dass er mit seinem ersten Raise versucht hat den Pot zu stehlen. Und nachdem dann nach dem Flop auch noch alle checken vielleicht erst recht.
Daher würde ich selber in der Situation wahrscheinlich callen, weil abgesehen davon was the mind geschrieben hat, auch noch sein kann dass er gar nich so tolle karten hat, oder am Flop total vorbeigerauscht ist.
Wenn er was getroffen hätte könnte er mich ja auch noch hinhalten und erst mal wenig setzen.
Wie gesagt - müsste man selber gespielt haben um es besser einschätzen zu können.
Gruß aus Underfranggn
axl foley
hängt auch ein bißchen von der persönlichen Einschätzung vom Button-Player ab denke ich. So spontan würde ich auch in Erwägung ziehen, dass er mit seinem ersten Raise versucht hat den Pot zu stehlen. Und nachdem dann nach dem Flop auch noch alle checken vielleicht erst recht.
Daher würde ich selber in der Situation wahrscheinlich callen, weil abgesehen davon was the mind geschrieben hat, auch noch sein kann dass er gar nich so tolle karten hat, oder am Flop total vorbeigerauscht ist.
Wenn er was getroffen hätte könnte er mich ja auch noch hinhalten und erst mal wenig setzen.
Wie gesagt - müsste man selber gespielt haben um es besser einschätzen zu können.
Gruß aus Underfranggn
axl foley

- guso0159
- ITP Stammgast
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- Beiträge: 285
- Registriert: Mittwoch 26. April 2006, 02:03
- Wohnort: Hamburg/Wien/London
Tag auch ... Und Dank für die Zuschriften.
Gohar und The Mind: Ja, den Check beurteile ich im Nachhinein ebenfalls als Fehler. Ich habe eine - unfertige - starke Hand, spiele sie aber nicht konsequent. Der All-in hat mich dann verunsichert, da ich - Klausi bringt es auf den Punkt - bei dem traurigen Bestand von 59$ irgendwie nicht wirklich gegen ein eventuelles Set bei ner 50:50-Chance 2/3 des Stack vergurken wollte.
Ein Erklärungsversuch: Ich hatte wenige Hände vorher einen Großteil des Stack mit einer Straight gegen einen RunnerRunner-Flush verloren, das Ereignis spukte mir noch im Kopf rum.
Kurzum: Ich hab JT weggeworfen und tröste mich nun mit dem Spruch "Lieber ein falscher Fold, als ein falscher Call".
Meine Analyse würde aber lauten: Am Flop mindestens Pot-Bet oder selbst All-in (um eventuellen schlimmen Gedanken über Sets etc. pp. die negative Kraft zu nehmen.) zur Nutzung der Position.
Trifft dieses Vorgehen auf allgemeine Zustimmung?
Gohar und The Mind: Ja, den Check beurteile ich im Nachhinein ebenfalls als Fehler. Ich habe eine - unfertige - starke Hand, spiele sie aber nicht konsequent. Der All-in hat mich dann verunsichert, da ich - Klausi bringt es auf den Punkt - bei dem traurigen Bestand von 59$ irgendwie nicht wirklich gegen ein eventuelles Set bei ner 50:50-Chance 2/3 des Stack vergurken wollte.
Ein Erklärungsversuch: Ich hatte wenige Hände vorher einen Großteil des Stack mit einer Straight gegen einen RunnerRunner-Flush verloren, das Ereignis spukte mir noch im Kopf rum.
Kurzum: Ich hab JT weggeworfen und tröste mich nun mit dem Spruch "Lieber ein falscher Fold, als ein falscher Call".
Meine Analyse würde aber lauten: Am Flop mindestens Pot-Bet oder selbst All-in (um eventuellen schlimmen Gedanken über Sets etc. pp. die negative Kraft zu nehmen.) zur Nutzung der Position.
Trifft dieses Vorgehen auf allgemeine Zustimmung?
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- timbo
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- Registriert: Dienstag 13. September 2005, 22:49
- Wohnort: Düsseldorf
Sieht für mich nach einem overpair von deinem gegner aus.
ich würde callen. denn $19 sind im pot und der gegner setzt $37. jetzt sind schon $56 drin und du musst $37 bringen. potodds sind also 1,5.
bei deinen 17 outs sind die odds vom flop bis zum river 0,67.
wieso jetzt 17 outs und nicht 15. naja, ich rechne noch die beiden T mit mit denen du trips hättest. hat dein gegner allerdings jetzt schon ein set dann zählen die outs nicht. aber ich gehe ja von einem overpair aus.
klasklarer call für mich!
ich würde callen. denn $19 sind im pot und der gegner setzt $37. jetzt sind schon $56 drin und du musst $37 bringen. potodds sind also 1,5.
bei deinen 17 outs sind die odds vom flop bis zum river 0,67.
wieso jetzt 17 outs und nicht 15. naja, ich rechne noch die beiden T mit mit denen du trips hättest. hat dein gegner allerdings jetzt schon ein set dann zählen die outs nicht. aber ich gehe ja von einem overpair aus.
klasklarer call für mich!
Rule of 2 und Rule of 4 ?
Keine Antwort : Der genaue Rechenweg dürfte vergleichbar mit den Antworten auf die berühmten Fragestellungen sein aus Mathe 7. Klasse oder so: Mit welcher Wahrscheinlichkeit gewinnt eine der drei antretenden russischen Kugelstoßerinen das WM Gold in einem Starterfeld von xx Teilnehmerinnen (Turn) oder mit welcher Wahrscheinlichekeit gewinnt mindestens eine der drei Damen Gold und/oder Silber (Flop). Man kann dies über die berühmten Fakultäten ausrechnen (hab die Formeln gerade nicht da), oder sagen, 0 oder 100% je nach B-Probe.
Darüber begründet sich auch die, wie ich finde, interessante Tatsache, dass beim Lotto etwas die gleiche Wahrscheinlichkeit besteht, genau eine oder genau keine Zahl richtig zu haben.
Spam Ende.
Ist ja bestimmt total out und auch nicht genau, aber ich wende, falls ich mich davon frei machen kann, nach Gefühl zu spielen, die Rule of 4 (oder auch Rule of 2) an. Ist bestimmt total outdated, geht aber in 15 Sekunden und ohne Tabelle.
1. Anzahl der eigenen Out bestimmen. (im Beispiel 17, siehe oben)
2. Frage: Mit welcher Wahrscheilichkeit treffe ich bis zum River (mindestens) eines der Outs?
Antwort:
nach Flop: Outs * 4% (17*4%=68%)
nach Turn: Outs * 2% (17*2%=34%)
Eine höhere Genauigkeit ist sicher möglich, ich wage aber mal die These, dass dies nicht einscheidend ist, angesichts der Fehlergrenzen, in dem das immer noch verbleibende Bauchgefühl bei der Entscheidung dann noch mitmischt und der Tatsache, dass man bei weiten von statistisch sicheren Fallzahlen weg bleiben wird beim Spielen.
Zu Noobisch ?
MfG Lou
Darüber begründet sich auch die, wie ich finde, interessante Tatsache, dass beim Lotto etwas die gleiche Wahrscheinlichkeit besteht, genau eine oder genau keine Zahl richtig zu haben.
Spam Ende.
Ist ja bestimmt total out und auch nicht genau, aber ich wende, falls ich mich davon frei machen kann, nach Gefühl zu spielen, die Rule of 4 (oder auch Rule of 2) an. Ist bestimmt total outdated, geht aber in 15 Sekunden und ohne Tabelle.
1. Anzahl der eigenen Out bestimmen. (im Beispiel 17, siehe oben)
2. Frage: Mit welcher Wahrscheilichkeit treffe ich bis zum River (mindestens) eines der Outs?
Antwort:
nach Flop: Outs * 4% (17*4%=68%)
nach Turn: Outs * 2% (17*2%=34%)
Eine höhere Genauigkeit ist sicher möglich, ich wage aber mal die These, dass dies nicht einscheidend ist, angesichts der Fehlergrenzen, in dem das immer noch verbleibende Bauchgefühl bei der Entscheidung dann noch mitmischt und der Tatsache, dass man bei weiten von statistisch sicheren Fallzahlen weg bleiben wird beim Spielen.
Zu Noobisch ?
MfG Lou
Zuletzt geändert von Lou am Donnerstag 23. November 2006, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
"Heute gilt es für löblich, gegen den Strom zu schwimmen, aber das sind nur Pissrinnen." - Ernst Jünger
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oh man diese Thread zeigt mir mal wieder was für ein tighter Spieler ich in den letzten Wochen und Monaten gewurden bin ... (wird wohl an diesen Limit Tischen liegen an denen ich zu Zeit spiele wo jeder Zweite wirklich jedes Blatt spielt) ich hätte gefolded definitiv
- timbo
- ITP Allstar
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das hat nichts mit tight zu tun.
und gerade als limitspieler solltest du viel eher die maus auf dem limitbutton haben.
wie man auf die genauen werte kommt.
nach dieser formel. damit bekommst du die %uale warhscheinlichkeit
Bevor jetzt gefragt wird wie die 47 und 46 zu stande kommen. ganz einfach. nach dem flop gibt es 47 karten die man nicht kennt. man kenn ja seine 2 hole cards und die karten vom flop --> 52 - 2 - 3 = 47.
nach dem turn kennt man eine weiter karte, deshalb die 46.
Hast du dann die %uale wahrscheinlichkeit kannst du diese einfach in 1:X umrechnen
z.B. für open ende str8 draw.
% flop zu river = 31,50
100 / 31,5 = 3,174 - 1 = 2,174
passt doch, oder?
und gerade als limitspieler solltest du viel eher die maus auf dem limitbutton haben.
wie man auf die genauen werte kommt.
nach dieser formel. damit bekommst du die %uale warhscheinlichkeit
- Code: Alles auswählen
Flop to River % = 1 - [ ((47 - Outs) / 47) * ((46 - Outs) / 46) ]
Bevor jetzt gefragt wird wie die 47 und 46 zu stande kommen. ganz einfach. nach dem flop gibt es 47 karten die man nicht kennt. man kenn ja seine 2 hole cards und die karten vom flop --> 52 - 2 - 3 = 47.
nach dem turn kennt man eine weiter karte, deshalb die 46.
Hast du dann die %uale wahrscheinlichkeit kannst du diese einfach in 1:X umrechnen
- Code: Alles auswählen
100 / % - 1 = Odds
z.B. für open ende str8 draw.
% flop zu river = 31,50
100 / 31,5 = 3,174 - 1 = 2,174
passt doch, oder?
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